Steiermark setzt auf Umwelttechnologien

28. August 2013

 

Bei den Technologiegesprächen im Europäischen Forum Alpbach hat sich die Steiermark als „Green Tech Valley“ präsentiert. Zahlreiche Unternehmen im Raum Graz produzieren neue Umwelttechnologien – Aushängeschild sei die Firma SFL.Ein neuer Elektrotransporter, der mobil ist, Energie also speichern und überall hin bringen kann: Die steirische Firma SFL ist ein Beispiel für das „Green Tech Valley“, […]


 

Bei den Technologiegesprächen im Europäischen Forum Alpbach hat sich die Steiermark als „Green Tech Valley“ präsentiert. Zahlreiche Unternehmen im Raum Graz produzieren neue Umwelttechnologien – Aushängeschild sei die Firma SFL.

Ein neuer Elektrotransporter, der mobil ist, Energie also speichern und überall hin bringen kann: Die steirische Firma SFL ist ein Beispiel für das „Green Tech Valley“, das in der Steiermark entstehen soll. Der Begriff leitet sich von der IT-Hochburg „Silicon Valley“ ab und bezeichnet den Trend steirischer Unternehmen, sich mit Umwelttechnologien auseinanderzusetzen.

Vernetzung der Forschungseinrichtungen
„Durch steirische Umwelttechnologien könnten global jährlich mehr als sechs Mio. Tonnen CO2 eingespart werden“, sagt Jochen Pildner-Steinbur, Präsident der steirischen Industriellenvereinigung. Er betonte die enge Zusammenarbeit der steirischen Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen mit der Industrie – mehr dazu auch in Steiermark wird fit für Klimawandel gemacht.

Ingenieurshochburg“ Steiermark
Die Steiermark könne mit derart erlangtem Ingenieurswissen viele Erfolge erzielen, meint Forschungslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) – sie möchte die Forschungsquote in den Bundesländern bis 2020 von 4,5 Prozent auf 5 Prozent anheben.Fahrbarer Energiespeicher

Der Elektrokleintransporter ELI der Firma SFL ist gleichzeitig fahrbarer Energiespeicher und -plattform. Damit könne man in Zukunft Sonnenstrom an Gebäudefassaden produzieren und diese dann lokal speichern oder in ein Netz einspeisen. Diesen Strom kann ELI dann überall hin transportieren, wo er gerade gebraucht wird.

ORF Steiermark Journal Beitrag, 24.08.2013

 

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