Starchl Holzhacker: Der Weg vom Land- zum Energiewirt / Erneute Teilnahme an der Energiesparmesse WELS vom 25.2 – 1.3-2009 mit ECO

18. Februar 2009

 

Energieverknappung, die unsichere Weltlage und Preissprünge bei fossilen Energieträgern, wie auch bei rein industriellen, teils über weite Strecken und aus Übersee importierten, Holzpelletsbrennstoffen fördern in den angrenzenden neuen EU-Ländern das Bewußtsein für die Nutzung von Alternativen wie Waldhackgut aus den vorort vorhandenen Forsten, aus Windbruch und der grossen vorhandenen Waldpflegerückständen.Der gesamte Alpenadriaraum boomt vermehrt im […]


Energieverknappung, die unsichere Weltlage und Preissprünge bei fossilen Energieträgern, wie auch bei rein industriellen, teils über weite Strecken und aus Übersee importierten, Holzpelletsbrennstoffen fördern in den angrenzenden neuen EU-Ländern das Bewußtsein für die Nutzung von Alternativen wie Waldhackgut aus den vorort vorhandenen Forsten, aus Windbruch und der grossen vorhandenen Waldpflegerückständen.

Der gesamte Alpenadriaraum boomt vermehrt im Bedarf nach innovativen Biomasselösungen zur energetischen Verwertung. Offensiv wurde nun von unserer Seite auch ein weiterer Vertriebspartner für unsere Produkte in Slovenien gefunden. Auch haben die neuen EU-Länder ihre Förderlandschaft und durch strikte Vorgaben seitens der Politik an die Notwendigkeit der Nutzung der jeweils heimischen Ressouren angepaßt, um wenigstens teilweise aus der großen Abhängkeit von Erdöl und Erdgas zu kommen. So setzen auch immer mehr Landwirte auf die sich eröffnenden Chancen vom Land- auf den sogenannten „Energiewirt“ umzusatteln bzw. ihr Leistungsprogramm damit zu erweitern. Beweggründe dafür sind vielfältig, jedoch stellt die Nutzung und Verwertung eigener holzartiger Biomasse zu Holzschnitzel für die Wärmeerzeugung mit Versorgungssicherheit/-garantie für deren Abnehmer in Microfernwärmenetzen einen wichtigen inländischen Gegenpart zum Preisdiktat der in- ind ausländischen „Big Player“ im Bereich der fossilen Energieträgern dar und ist preislich sowohl für den Anbieter, wie auch für den Verbraucher, hochinteressant.

Unser Unterkärntner Kunde setzt mit der Wärmeversorgung von 8 Wohnobjekten an zwei verschiedenen Heizungsstandorten ein klares Bekenntnis zur Neuausrichtung seiner Einnahmequelle in Richtung Biomasse und als Komplettanbieter von Heizungswärme und dazugehöriger Logistik. Die Adaptierung seines bisherigen grossen Gemüseanbauhofes mit den großteils schon bestehenden Einzelgebäuden konnte mit sehr minimalen Aufwand durchgeführt werden. Erweitert werden mußte nur ein überdachter, luftdurchströmter Hackgutlogistikbunker mit davor eingerichtetem Hackplatz – siehe Bilder, von wo durch den kranbeschickten Hacker das erzeugte Hackgut in diesen eingeblasen wird. Ein Rundumservice für den Wärmeabnehmer auf Contractingbasis, bezahlt werden nur die angenommenen Wärmeeinheiten, die weitere gesamte Logistik übernimmt der Heizwerkbetreiber. Zu dem übernimmt der Kunde teils Zerkleinerungsdienstleistungen im nahem Slovenien, um die Maschinenauslastung zu steigern.

Die Wahl der Maschinenausstattung für einen Holzhäcksler fiel auf einen wendigen STARCHL Trommmelhacker vom Mk 50 (Einzug: 500 x 450 mm) mit nach hinten verlängertem unteren Einzugsband, wodurch die Auflage von Lang- und Durchforstungsholz aus eigenem Forst per Kran erleichert wird.

Aktuell laufen mit Partnern Entwicklungsarbeiten an Zerkleinerungsanlagen für die Versorgung von u.a. Holzvergasungsanlagen mit hochwertiger, groß strukturierter Hackgutqualität zur maximalen Gasausbeute, sowie an mobilen/stationären Zerkleinererlösungen im unteren Leistungs-/Preissegment für in Firmen regelmäßig anfallende kleinere Mengen an Europaletten und Holzverschlägen. Videomäßig wird dieser erweiterte Einsatzbereich zur Erzeugung von hochwertigen Ersatzbrennstoffen aus Abfallmaterialien auch in Wels am Stand vorgeführt.

Wegen des guten Messeerfolges in den vergangen beiden Jahren wird die Fa. Helmut Starchl vom 27.02-01.03.2009 wieder am ECO WORLD STYRIA – Stand (Halle 20 / Stand 580) auf der Energiesparmesse Wels mitausstellen und dort ihr, nun aktuell erweitertes, Maschinenprogramm und praktische Einsatzbereiche in der verschiendenartigen Biomasseaufbereitung anhand von Demonstrationsvideos einem gesamteuropäischen Fachpublikum präsentieren.


Kontaktperson: Peter Starchl Tel. 0 (043) 35 77 – 81 509 mail: starchl-hackerbau@aon.at

Quelle: Helmut Starchl – Holzhäckslerbau / 18.02.2009
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