Siemens investiert 150 Mio. EUR in Expansion des Windgeschäfts

15. Juni 2011

 

Zwei neue Forschungs- und Entwicklungszentren stärken Technologieführerschaft


 

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Siemens investiert in den nächsten beiden Jahren in Dänemark über 150
Mio. EUR in den weiteren Ausbau seines Windenergiegeschäfts. In Brande und Aalborg werden zwei
neue Forschungs- und Entwicklungs-Standorte aufgebaut. Darüber hinaus passt Siemens
die Fertigungskapazität in seinen dänischen Fabriken an die steigende Nachfrage
nach Offshore-Windenergieanlagen in Europa an und schafft für die wachsende
Belegschaft neue Büroflächen am Hauptsitz in Brande und in Vejle. Ab 2012 wird das
erfolgreiche Offshore-Geschäft in Vejle beheimatet sein.
Erst Ende 2010 hatte Siemens zwei Fertigungsstandorte für Windenergieanlagen in
China und den USA eröffnet. Außerdem verfügt das Unternehmen bereits über Forschungs- und Entwicklungszentren in Aachen, im dänischen Taastrup, in Sheffield und Keele,
Großbritannien,
in Den Haag in den Niederlanden sowie in Boulder, USA. „Unsere Investitionen in
Forschung und Entwicklung sowie in die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten bilden
die Grundlage
für unsere weltweite Expansion im Windgeschäft. Wir werden den Ausbau unseres internationalen Fertigungsnetzes weiter vorantreiben und unsere
Vertriebsaktivitäten in den Schlüsselmärkten intensivieren, um noch näher an unsere Kunden zu rücken,”
sagte Jens- Peter Saul, CEO der Business Unit Siemens Wind Power. „Weitere
Produktionsstätten planen
wir beispielsweise in Großbritannien, Kanada, Russland und Indien“, ergänzte
Saul. „Unsere neuen Forschungs- und Testzentren in Dänemark werden zum Ausbau unserer Technologieführerschaft im Windgeschäft beitragen”, sagte Henrik Stiesdal, CTO
der Business Unit Siemens Wind Power. „Wir können damit neue Produkte und innovative
Technologien, beispielsweise die zukunftsweisende getriebelose Antriebstechnik oder das neue
Quantum Blade, noch umfassender als bisher vor der Markteinführung testen und somit
unsere Erfolgsbilanz auch bei den neuen großen Offshore-Anlagen weiter fortschreiben.”
Das Quantum-Rotorblatt von Siemens ist leichter als seine Vorgängermodelle, aber
ebenso robust.
Durch eine neu gestaltete Blattwurzel erhöht sich die Windausbeute, und
gleichzeitig wird die Gesamtleistung der Anlage optimiert. 2
Windenergie ist Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte. Das macht
Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Hongkong, London, New
York, Tokio, Delhi und Singapur in Summe an CO2 jährlich ausstoßen. Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten
Spektrums an Produkten,
Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und
-verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2010 (30.
September) erwirtschaftete der Sektor Energy einen Umsatz von rund 25,5 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang
von über 30,1 Mrd. EUR. Das
Ergebnis betrug über 3,3 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zum 30. September 2010 über 88.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen unter: www.siemens.de/energy.
Rückfragehinweis:
Mag. Christian Lettner, MA
Siemens AG Österreich
Communications – Media Relations
Tel.: +43 51 707 24046
Mobil: +43 664 80 117 24046
christian.lettner@siemens.com
www.siemens.at

Quelle: SIEMENS AG

Windparks auf dem offenen Meer liefern umweltfreundlichen Strom für Tausende von Haushalten. Hier abgebildet: der schwedische Offshore-Windpark Lillgrund

 

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