Saubermacher weiter auf Erfolgskurs

11. März 2011

 

Starke Bilanz 2010 – Expansion in Südosteuropa – Ambitionierte Wachstumsziele


 

Graz/Wien, 10. März 2011. Weiterhin sehr erfolgreich entwickelt sich die Saubermacher Dienstleistungs AG, Österreichs führendes Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen. Schon in der Krise denkbar solide unterwegs, setzt das Unternehmen nun seinen Wachstumskurs fort. 2010 konnten sowohl Abfallvolumen als auch Umsatz weiter gesteigert werden: So stieg das Volumen der von Saubermacher entsorgten Abfälle im abgelaufenen Jahr um knapp 10% auf 2,8 Millionen Tonnen, die Umsätze wuchsen um 11% auf 273 Mio. EUR. Gleichzeitig wurden auch die Verwertungsquote – also die gezielte Nutzung von Abfällen als Rohstoff – und die Produktivität weiter gesteigert.

Firmengründer und CEO Hans Roth: „Wir haben uns schon in der Krise, in der viele Unternehmen drastische Einschnitte machen mussten, als äußerst stabil erwiesen. Jetzt zeigt die Kurve weiter nach oben. Mehrere Gründe sind dafür ausschlaggebend: Wir setzen konsequent auf Innovation und wenden umfangreiche Mittel für Forschung & Entwicklung auf, wir erschließen regelmäßig neue Märkte in CEE, und wir investieren laufend in neue Anlagen. Und was vielleicht das Wichtigste ist: Wir bekennen uns seit der Unternehmensgründung Ende der 1970er Jahre zu unserer sozialen Verantwortung und zu nachhaltiger Unternehmensführung.“

Dieses Thema hat Saubermacher 2010 noch stärker in der Unternehmensstruktur verankert und seine CSR-Strategie gezielt weiter entwickelt. Zahlreiche Aktivitäten und Initiativen werden Jahr für Jahr in diesem Bereich gesetzt – von zahlreichen internen und externen Umweltmaßnahmen über Sponsoring und Preise bis hin zur neuen, klima:aktiv zertifizierten Firmenzentrale in Graz. Das Engagement auf diesem Gebiet wurde 2010 einmal mehr auch durch diverse Preise wie z. B. den Trigos, den Exportpreis, den Momentum Award sowie international durch den Ruban d’Honneur des European Business Award honoriert.

Weitere Expansion in Südosteuropa
Auch seinen Expansionskurs im In- und Ausland setzt Saubermacher fort. Verhandlungen mit einem starken Partner in Kroatien sind im Gange. Zielsetzung ist es dabei, in die Top Liga der Abfallwirtschaft in Südosteuropa aufzurücken.

Verwertung gewinnt laufend an Bedeutung
Frank Dicker, COO: „Durch unsere Strategie, verstärkt auf die industrielle Nutzung anstelle konventioneller Abfallverbrennung zu setzen, haben wir uns ein wichtiges zusätzliches Standbein geschaffen. 2010 haben wir das Modell auch auf gefährliche Abfälle ausgeweitet, bei denen wir interessantes zusätzliches Potenzial sehen. Das gesamte Konzept ist auch für die Umwelt sehr attraktiv: Pro Jahr sparen wir dadurch derzeit rund 254.351 Tonnen an CO2-Emissionen ein. Gleichzeitig leisten wir aber auch einen Beitrag zur Versorgungssicherheit, indem wir die Verfügbarkeit endlicher Rohstoffe erstrecken. Ich denke hier z. B. an stofflich verwertbare Metalle und Kunststoffe, aber auch an viele andere Abfälle, die durch gezielte Recyclierung wieder gewonnen und in den Wirtschaftskreislauf rückgeführt werden.

Industrialisierung, Innovation und Investitionen
Weitere Faktoren für die positive Entwicklung sieht CFO Mag. Erhard Schmidt in konsequenter Marktbearbeitung, Innovation und stetiger Erweiterung des Anlagenparks: „Unser Geschäftsmodell ist dank seines starken, im vergangenen Jahr noch gesteigerten Industrialisierungsgrades, hoher Professionalität und einer breiten Kundenbasis denkbar robust. Auf dieser Grundlage bauen wir unser Geschäft – neben der bereits erwähnten internationalen Expansion und dem wachsenden Geschäft mit Ersatzbrennstoffen – durch Erweiterung unseres Leistungsportfolios und gezielte Erschließung neuer Kunden und Kundengruppen weiter aus. Einen wichtigen Beitrag leisteten 2010 auch neue Anlagen, insbesondere die Aufbereitungsanlage für Elektrokleingeräte in Unterpremstätten bei Graz. Positiv ausgewirkt haben sich daneben auch die steigenden Wertstoffpreise, die den Bereich der stofflichen Verwertung noch attraktiver machen.“

Weiteres deutliches Wachstum geplant
Ambitioniert sind auch die Ziele von Saubermacher für die kommenden Jahre. Bis 2013 will das Unternehmen sein Umsatzvolumen um mehr als 50% steigern. Die Gruppe ist dafür strategisch gut aufgestellt und verfügt mit ihrer soliden Bilanz- und Ertragsstruktur auch über eine sehr starke wirtschaftliche Basis. Bis 2013 sind Investitionen von insgesamt rd. 160 Mio. EUR geplant, davon allein etwa 65 Mio. EUR im Jahr 2011, die in neue Abfallzentren in CEE und SEE, weitere Firmenzukäufe und zusätzliche Neuanlagen fließen sollen. Die Zeichen stehen damit weiter klar auf Wachstum.


Quelle: Saubermacher / 10.03.2011

 

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