Saubermacher eröffnet einzigartige Forschungsanlage

3. Mai 2012

 

Mit einer hochkarätigen Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Abfall zum Rohstoff“ eröffnete Saubermacher CEO Horst Pirker gemeinsam mit Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder die hauseigene Forschungsanlage in Graz.In Zeiten der Rohstoffknappheit leistet Saubermacher einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung. Dieser Ansatz wurde nun erneut mit der Eröffnung der modernen Forschungsanlage am Standort Puchstraße in Graz eindrucksvoll unterstrichen. Gemeinsam mit […]


 

Mit einer hochkarätigen Podiumsdiskussion zum Thema „Vom Abfall zum Rohstoff“ eröffnete Saubermacher CEO Horst Pirker gemeinsam mit Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder die hauseigene Forschungsanlage in Graz.

In Zeiten der Rohstoffknappheit leistet Saubermacher einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung. Dieser Ansatz wurde nun erneut mit der Eröffnung der modernen Forschungsanlage am Standort Puchstraße in Graz eindrucksvoll unterstrichen. Gemeinsam mit Universitäten und Forschungspartnern aus Industrie & Gewerbe können nun neue Verwertungslösungen getestet und entwickelt werden.

Die neue Forschungsanlage ist deshalb so einzigartig, da diese als Bindeglied zwischen Labor und Produktionsanlage bezeichnet werden kann. Flexibel und schnell können nun größere Mengen an Stoffströme oder heterogenen Abfällen repräsentativ erforscht werden. Ein Technikum-Labor in großem Maßstab, das in Österreich einzigartig ist.

Die Zukunft der Abfallwirtschaft liegt also nicht mehr im Beseitigen, sondern in der intelligenten und wirkungsvollen Rohstoffgewinnung. Saubermacher beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Rückgewinnung von Rohstoffen und entwickelt immer qualifiziertere Recyclingverfahren und Verwertungsanlagen – auch für Abfälle, die es derzeit noch gar nicht gibt.

Horst Pirker (CEO Saubermacher): „Mit unserer hausinternen Forschungsanlage stellen wir die Weichen für die Zukunft, Abfälle noch effektiver aufzubereiten und damit noch individuellere und effektivere Verwertungslösungen zu generieren“.

Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder betonte die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Saubermacher und Universitäten bei diesem Technikum. Empirische Simulationen im größeren Maßstab sind nun in der Steiermark möglich. Persönlich hofft die Landesrätin, dass sich in Zukunft immer mehr Menschen vom „user zum producer“ entwickeln und spricht hier die Rohstoffrückgewinnung aus gesammelten Abfällen an.

Hans Roth (Eigentümer): „Rohstoffe sind weltweit ein wertvolles Gut. Einmal in ein Produkt verarbeitet sind die Stoffe zwar verbraucht aber noch lange nicht verloren. Mit dem richtigen Recyclingmethoden können Rohstoffe aus Abfall wiedergewonnen und erneut in der Produktion eingesetzt werden. Anders gesagt: Abfall, der nicht recycelt wird, ist „Rohstoff am falschen Ort“.

Frank Dicker (COO): „Forschung & Entwicklung sowie die Realisierung einer echten Recyclinggesellschaft sind Bestandteile der Saubermacher-DNA, die unseren Kunden und der Umwelt nutzen wird“.


Bei der Podiumsdiskussion vom „Abfall zum Rohstoff“ diskutierten:

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Roland Pomberger, Montanuniversität Leoben (MUL)
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Antrekowitsch (MUL)
Frank Dicker (COO Saubermacher)
Mag. Dr. Ulrike-Maria Gelbmann (KFU Graz)
Ing. Bernhard Puttinger, MBA (EcoWorldStyria)
Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Arne Ragossnig (FH Pinkafeld)
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Flachberger (MUL)


Die Kernaussage der Diskussion war, dass Forschung und Entwicklung in der Abfallwirtschaft noch viel größere Bedeutung aufgrund der Rohstoffknappheit in Europa und der zunehmenden Erhöhung von Recyclingquoten von Produkten (Auto bis zu 95%) bekommen wird.

Quelle: www.saubermacher.at / 02.05.2012
Zum Orginaltext gelangen Sie hier

 

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