PCCL erhält Zuschlag für 6-Mio.-Euro-K-Projekt

7. November 2012

 

Führende Unternehmen der Energie- und Materialtechnik setzen unter Leitung der Kunststoffexperten des an der Montanuniversität angesiedelten Kompetenzzentrums Polymer Competence Center Leoben (PCCL) auf Effizienzsteigerungen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik durch polymerbasierte Materialien. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat dazu nun das K-Projekt „Functional Polymer Composites (PolyComp)“ mit einem Volumen von knapp sechs Millionen Euro bewilligt.Die […]


Führende Unternehmen der Energie- und Materialtechnik setzen unter Leitung der Kunststoffexperten des an der Montanuniversität angesiedelten Kompetenzzentrums Polymer Competence Center Leoben (PCCL) auf Effizienzsteigerungen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik durch polymerbasierte Materialien. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat dazu nun das K-Projekt „Functional Polymer Composites (PolyComp)“ mit einem Volumen von knapp sechs Millionen Euro bewilligt.

Die Anwendung von Polymeren im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik umfasst zahlreiche Anwendungen, von Isolationsmaterialien für Hochspannungsanwendungen über Bauteile der Elektronik bis hin zu Materialien für die Beschichtung und Verklebung. Dieses Tätigkeitsfeld wird durch das soeben genehmigte K-Projekt substanziell erweitert. Neun Unternehmen (darunter ANDRITZ HYDRO, AT&S, Isovolta, Siemens Transformers, Wacker Chemie) haben sich hierbei unter Leitung des PCCL und weiteren Forschungspartnern an vier Universitäten (Montanuniversität Leoben, TU Graz, TU Wien und TU Delft) zu einem weltweit einzigartigen Konsortium in diesem Themenbereich zusammengeschlossen.

Das neu genehmigte K-Projekt hat die Entwicklung neuer Materialien und Verfahren mit hohem Umsetzungspotenzial zum Ziel. Beispiele sind die Erforschung von Hochspannungs-Isolationscompositen auf der Basis von nano-skalierten Werkstoffen, die Entwicklung von hoch-wärmeleitfähigen Isolationskomponenten für Hochspannungsgeneratoren, neue Verbundmaterialien für die Transformatortechnik sowie eine neuartige Oberflächen- und Grenzflächentechnologie im Bereich der Leiterplattenherstellung.

Die Konzeption von „PolyComp“ vereint die Expertisen von Materialwissenschaftern, Chemikern, Kunststofftechnikern und Elektrotechnikern. Durch diese nachhaltige Konzeption wird eine langfristig orientierte und hochqualitative F&E sichergestellt, deren Ergebnisse rasch für die Entwicklung marktfähiger Produkte und Prozesse umsetzbar sind. Zusätzlich soll qualifizierter Technikernachwuchs aufgebaut werden.

Die langfristige Perspektive des K-Projektes liegt im Aufbau eines wissenschaftlich-technischen Kompetenz-Netzwerkes mit interdisziplinärem Charakter. Hierdurch werden neue Technologien zur Deckung des weltweit steigenden Bedarfs an elektrischer Energie erschlossen, Impulse für die globale Wettbewerbsfähigkeit gesetzt und die Schaffung hoch qualifizierter Arbeitsplätze ermöglicht.

Weitere Informationen:
Mag. Martin Payer (CEO)
Polymer Competence Center Leoben GmbH
Tel.: +43/(0)3842/42962-0
E-Mail: office@pccl.at

Quelle: http://www.unileoben.ac.at/content/view/2906/464/lang,de/

 
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