Neue Produktionstechnik für Photovoltaikfolien

5. Januar 2015

 

Die Entwicklung einer völlig neuartigen Technologie zur Herstellung von flexiblen Photovoltaikfolien ist das Ziel des Forschungsprojektes „print.PV“, an dem das Institut MATERIALS der JOANNEUM RESEARCH maßgeblich beteiligt ist. Gefördert wird es mit knapp 3,2 Mio. Euro vom Klima- und Energiefonds. In seinem Energieforschungsprogramm fördert der Klimafonds gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation […]


 

Die Entwicklung einer völlig neuartigen Technologie zur Herstellung von flexiblen Photovoltaikfolien ist das Ziel des Forschungsprojektes „print.PV“, an dem das Institut MATERIALS der JOANNEUM RESEARCH maßgeblich beteiligt ist. Gefördert wird es mit knapp 3,2 Mio. Euro vom Klima- und Energiefonds. In seinem Energieforschungsprogramm fördert der Klimafonds gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation (bmvit) die Entwicklung innovativer Energietechnologien in Österreich mit dem Ziel, erneuerbare Energien sicherer, nachhaltiger und leistbarer zu machen. „Die Anwendung von Photovoltaik hat in den letzten Jahren eine enorme Steigerung erfahren. Das ist das direkte Ergebnis von stetiger Forschung und Entwicklung. Zusätzliche Aspekte, wie anpassbare und flexible Solarzellen, eröffnen weitere Möglichkeiten beim gebäudeintegrierten Einsatz von Photovoltaik. Ich bin stolz, dass Österreich dank offensiver Forschung und Technologieentwicklung in diesem Technologiefeld zur Weltspitze gehört“, so Technologieminister Alois Stöger.

Grundlage für das Forschungsprojekt „print.PV“ bilden hochproduktive, kostensparende Lösungen aus der Druckindustrie, die mit der bereits patentierten Photovoltaikfolie von crystalsol signifikante Produktvorteile ergeben.

Die Hochskalierung der Technologie erfolgt dabei im Rahmen einer Produktionspartnerschaft mit der Forster Verkehrs- und Werbetechnik GmbH. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung von Fertigungstechnolgien für flexible Photovoltaikfolien mit Bandgeschwindigkeiten von bis zu 40m/min. „Neben der wissenschaftlichen und technischen Koordination des gesamten Projektes ist die zentrale Aufgabe von JOANNEUM RESEARCH einen schnellen Laserprozess zu entwickeln, der die Rückseitenkontaktierung der Photovoltaikfolien mit den entsprechenden Bandgeschwindigkeiten ermöglicht“, so Mag. Dr. Gerhard Peharz von der Forschungsgruppe Licht- und Optotechnologien


Das Konsortium von „print.PV“ vereint einerseits einige der namhaftesten österreichischer Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Polymerchemie, gedruckter Elektronik, Photonik und der Dünnschichttechnologie wie die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft, das Polymer Competence Center Leoben, das NanoTecCenter Weiz, und das AIT Austrian Institute of Technolog sowie andererseits die Industriepartner crystalsol und Forster. In enger Zusammenarbeit mit den Experten aus Material- und Prozessentwicklung soll das Konzept innerhalb der nächsten 3 Jahre vom ersten Proof-of-concept bis zur Validierung in realistischer Umgebung voranschreiten.

Quelle: Joanneum Research / 19.12.2014
Zum Original-Newsbeitrag auf www.joanneum.at gelangen Sie HIER.

 

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