Nach dem Vorbild der Natur

14. Januar 2014

 

Studierende der FH Burgenland beteiligen sich an der internationalen Biomimicry Student Design Challenge


 

Eisenstadt, 11.01.2014:„Die Bionik (auch Biomimikry, Biomimetik oder Biomimese) beschäftigt sich mit dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik. Das älteste bekannte Beispiel dafür ist Leonardo da Vincis Idee, den Vogelflug auf Flugmaschinen zu übertragen. Das gängigste Beispiel aus dem modernen Alltag ist der von Kletten inspirierte Klettverschluss. Der Bionik liegt die Annahme zugrunde, dass die belebte Natur durch evolutionäre Prozesse optimierte Strukturen und Prozesse entwickelt, von denen der Mensch lernen kann.“ (Wikipedia)

Dem Thema Biomimicry widmen sich an der FH Burgenland vor allem Studierende des Masterstudiengangs Energie-Umweltmanagement unter der Leitung ihrer Lektorin Regina Rowland, Ph.D..

„In vier Studiengängen vermittelt der Studienbereich Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland eine umfassende technische Ausbildung unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen und rechtlichen Managementaspekten“, erklärt Studiengangsleiter Prof.(FH) DI Dr. Christian Wartha. „Am Campus Pinkafeld sind Studierende im Rahmen von Studienprojekten und Diplomarbeiten aktiv in Forschung und Entwicklung eingebunden.“

Mitte Dezember trafen sich Studierende der FH Burgenland zu einer eintägigen Veranstaltung im Zeichen der Biomimicry. Zu Gast in Pinkafeld waren auch Studierende und ein Professor der Angewandten Kunstakademie Wien und der BOKU. Die Studierenden erarbeiteten in Teams die Themen: Transport von Müll, Transport schwerer Gegenstände, Wassertransport. Diese Teams nehmen auch bei der Internationalen Biomimicry Student Design Challenge teil: https://www.biomimicrydesignchallenge.com/.

„Biomimicry Denkprozesse laufen in vier Phasen“, erklärt Rowland: „den Bereich eingrenzen, entdecken, schaffen und auswerten.“ Der Tag im Studienzentrum Pinkafeld stand im Zeichen des „schaffens“. Die Teams stehen nun vor der Herausforderung, ihre Ideen noch auszufeilen und so den Ansprüchen der Design Challenge gerecht zu werden.

Lösungen aus der Natur
Die 15 TeilnehmerInnen des Biomimicry Workshops Mitte Dezember starteten den Tag unter der Leitung der beiden externen Lektoren Dr.in Regina Rowland und DI Ernst Kortschak mit einem Besuch im Wald, um sich inspirieren zu lassen, die Bodenbeschaffenheit zu analysieren und das Thema „Transport“ genauer zu beleuchten. Im Laufe des Tages entstanden Modelle und viele Ideen für potenzielle Lösungen.

Internationale inter-universitäre Partnerschaft mit Kenia
Bereits Anfang September waren Dr.in Eva Berkes, Lehrende an der FH Burgenland, sowie zwei externe LektorInnen (Dr.in Regina Rowland, Biomimicry Expertin und DI Ernst Kortschak, Ökologe) an der Strathmore University in Nairobi, Kenia, um den Studierenden und DozentInnen den Prozess des Biomimicry näherzubringen. Die Zusammenarbeit sieht noch mehr Austausch vor.

Rückfragehinweise:
Mag.a Martina Landl
Leitung Information und Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 9010 609-20
E-Mail: presse@fh-burgenland.at

Mag.a Christiane Staab
Information & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
M: +43 (0)664/8850 3927
E-Mail: christiane.staab@fh-burgenland.at

 

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