Montanuniversität erhält FFG-Leitprojekt

26. Februar 2015

 

Der unter der Koordination des Außeninstituts der Montanuniversität eingebrachte Projektvorschlag Leitprojekt „addmanu.at“-Generative Fertigung wurde kürzlich genehmigt. Das Projekt wird im zweiten Quartal 2015 starten, die Laufzeit beträgt drei Jahre.2014 bot die FFG in der 7. Ausschreibung „Produktion der Zukunft“ erstmals ein Leitprojekt für Generative Fertigung an. Für das Leitprojekt wurde von Seiten der FFG eine […]


 

Der unter der Koordination des Außeninstituts der Montanuniversität eingebrachte Projektvorschlag Leitprojekt „addmanu.at“-Generative Fertigung wurde kürzlich genehmigt. Das Projekt wird im zweiten Quartal 2015 starten, die Laufzeit beträgt drei Jahre.

2014 bot die FFG in der 7. Ausschreibung „Produktion der Zukunft“ erstmals ein Leitprojekt für Generative Fertigung an. Für das Leitprojekt wurde von Seiten der FFG eine Förderung von vier Millionen Euro vorgesehen.

Nationaler Forschungscluster

Mit dem Leitprojekt „addmanu.at“ soll ein nationaler Forschungscluster für die gesamte Wertschöpfungskette und den wichtigsten Verfahren im Bereich der Generativen Fertigung entstehen. Die für die Darstellung von High-Tech-Produkten notwendige Kompetenz in den Bereichen metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe, Design/Auslegung, Verfahrensentwicklung und Anwendung wird gemeinsam erarbeitet.

Mit generativen Fertigungsverfahren werden aus 3-D-Daten durch Schmelzen von Metallpulver (Lasersintern), Aushärten von Harzen mittels Licht (Stereolithographie) oder durch Extrusion von Kunststoffen (FDM-Druck) Prototypen, Werkzeuge oder fertige Komponenten erzeugt. Der Schichtaufbau erfolgt einerseits durch Schmelzen von Metallpulver, Aushärten von Harzen mittels Licht. Diese Verfahren sind insbesondere dann vorteilhaft, wenn geringe Stückzahlen, komplexe Geometrien, Kleinteile und hochwertige Werkstoffe gefragt sind.

Partner

Zu den wissenschaftlichen Partnern gehören alle maßgeblichen österreichischen Forschungseinrichtungen, die sich mit additiver Fertigung beschäftigen. Neben der Montanuniversität wirken die TU Wien, die FOTEC Niederösterreich, Joanneum Research und Profactor mit. Eine Beteiligung von 14 Unternehmenspartnern unterstreicht den Charakter eines Leitprojekts. Dazu zählen Airbus DS, Böhler Edelstahl GmbH, Mahle Austria Filtersystems GmbH, GE Jenbacher GmbH, Happy Plating GmbH, Haratech Manfred Haiberger, Hage Sondermaschinenbau GmbH, LAM Research AG, Lithoz GmbH, Magna Steyr Engineering AG, PKT Präzisionskunststofftechnik, Bürtlmair GmbH, RHI AG, RHP-Technology GmbH und TIGER Coatings GmbH.

Am Projekt beteiligen sich folgende Lehrstühle und Institute der Montanuniversität:
Lehrstuhl für Umformtechnik (Leitung des Bereichs Metallische Werkstoffe), Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung, Lehrstuhl für Spritzgießen der Kunststoffe, Lehrstuhl für Chemie der Kunststoffe, Institut für Struktur-und Funktionskeramik, Technologietransferzentrum-Außeninstitut.

Weitere Informationen
Dr. Brigitte Kriszt
Außeninstitut der Montanuniversität
E-Mail: brigitte.kriszt(at)unileoben.ac.at
Tel.: 03842/402-8404

Nähere Informationen dazu finden Sie HIER.

Quelle: Montanuniversität Leoben/26.02.2015

 

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