Montanuni Leoben startet EU-Projekt zu Phosphor-Rückgewinnung auf Klärschlamm

17. Januar 2012

 

Phosphor ist für den menschlichen und tierischen Organismus von größter Bedeutung, immerhin enthält der menschliche Körper bis zu 0,75 kg Phosphor. Die Rückgewinnung von Phosphor war bisher sehr schwierig. Nun hat der Lehrstuhl für Thermoprozesstechnik an der Montanuniversität Leoben ein EU-Projekt zum Thema Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm und Klärschlamm-Asche mittels des RecoPhos-Prozesses eingereicht, gewonnen und koordiniert nun das € 4,5 […]


Phosphor ist für den menschlichen und tierischen Organismus von größter Bedeutung, immerhin enthält der menschliche Körper bis zu 0,75 kg Phosphor.

Die Rückgewinnung von Phosphor war bisher sehr schwierig. Nun hat der Lehrstuhl für Thermoprozesstechnik an der Montanuniversität Leoben ein EU-Projekt zum Thema Phosphor-Rückgewinnung aus Klärschlamm und Klärschlamm-Asche mittels des RecoPhos-Prozesses eingereicht, gewonnen und koordiniert nun das € 4,5 Mio. Projekt, das mit Jahresbeginn 2012 gestartet wird und 3 Jahre dauern soll.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie vom wissenschaftlichen Leiter, Univ. Prof. Dr. techn. Harald Raupenstrauch, Tel. +43 3842/402 5800 oder harald.raupenstrauch@unileoben.ac.at.

Im Anhang finden Sie die offizielle Kursfassung des EU-Projektes „Recovery of Phosphorus from Sewage Sludge and Sewage Sludge Ashes with the thermo-­‐reductive RecoPhos-­‐Process

 
Zurück zur Übersicht
 
 

Weitere News zu diesem Thema

Wassersprühnebel steigert Effizienz der zentralen Kühlanlagen beim LKH in Graz

Die zentrale Rückkühlanlage des Universitätsklinikum Graz besteht seit weit über 30 Jahren und hat in den Jahren an Leistung verloren. mehr →


Nachlese Clustertreffen im Science Tower

Gemeinsam mit dem Holzcluster Steiermark lud der Green Tech Cluster am Dienstag, 12. September 2017 zum Cluster-Treffen in den Science Tower. Thematisch drehte sich dabei alles um das Zukunftsthema Building Information Modeling (BIM). mehr →


Ressourcenschonung durch die Reparatur von Elektromotoren, Generatoren und anderen elektrischen Maschinen

Die Reparatur von E-Motoren, Generatoren und anderen elektrischen Maschinen ist ganz im Sinne der Nachhaltigkeit: Je nach Reparaturaufwand können bis zu 90 % der verbauten Teile wiederverwendet werden. Ein Beispiel dafür ist die von SPALT durchgeführte Überholung eines Synchrongenerators, der in einem Biomassekraftwerk in Oberösterreich im Einsatz ist. mehr →