MIT SATELLITENBILDDATEN ERDBEWEGUNGEN ERFASSEN

30. März 2015

 

ERSTES SENTINEL-1 MOSAIK ZWEIER DIFFERENTIELLER INTERFEROGRAMME VON JOANNEUM RESEARCH DIGITAL ENTWICKELTER SOFTWARE ERZEUGT.Um zukünftige Anforderungen an ein operationelles Umweltmonitoring im Rahmen des europäischen Copernicus Programms zu erfüllen werden von der ESA fünf neue Satelliten Missionen, die sogenannten „Sentinels„, entwickelt. Diese bieten eine kontinuierliche und robuste Aufnahme multi-sensoraler Satellitenbilddaten mit kurzen Wiederholraten und großflächigen Abdeckungen. Die […]


 

ERSTES SENTINEL-1 MOSAIK ZWEIER DIFFERENTIELLER INTERFEROGRAMME VON JOANNEUM RESEARCH DIGITAL ENTWICKELTER SOFTWARE ERZEUGT.

Um zukünftige Anforderungen an ein operationelles Umweltmonitoring im Rahmen des europäischen Copernicus Programms zu erfüllen werden von der ESA fünf neue Satelliten Missionen, die sogenannten „Sentinels„, entwickelt. Diese bieten eine kontinuierliche und robuste Aufnahme multi-sensoraler Satellitenbilddaten mit kurzen Wiederholraten und großflächigen Abdeckungen.

Die Gruppe „Fernerkundung und Geoinformation“ am Institut DIGITAL bereitete sich im Rahmen des ASAP8-Projektes „PRESENT – Preparing for the GMES Sentinel Missions“ bereits auf diese Sentinel Missionen vor. Weiterführendes Ziel des aktuellen ASAP10 Projektes „Sentinel-1 InSAR“ ist es, auf Basis neuartigen Sentinel-1 Daten die Detektion und Beschreibung von großräumigen Deformationen durch methodische Weiterentwicklungen zu verbessern.

Basierend auf Sentinel-1-Aufnahmen vom 6.und 18. Dezember 2014 konnte nun für Ostösterreich das erste Sentinel-1 Mosaik aus zwei differentiellen Interferogrammen berechnet werden. Die farblich codierten Veränderungen zwischen den beiden Aufnahmezeitpunkten zeigen hier hauptsächlich atmosphärische Effekte. Erst durch Analyse einer längeren Zeitreihe kann auf z.B. lokale Hebungen oder Setzungen im cm-Bereich rückgeschlossen werden.

Kontakt
DI Dr. Karl-Heinz Gutjahr
karheinz.gutjahr@joanneum.at

Nähere Informationen dazu finden Sie HIER.

Quelle: Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH/30.03.2015

 

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