Keine Angst vor Trommelschäden: Komptech präsentiert neuartiges Störstoffsicherheits-konzept

8. September 2014

 

Komptech präsentiert den Chippo mit einem neuartigen Störstoffsicherheitskonzept: Das Zerkleinerungswerkzeug wird bei Überlastung durch einen massiven Störstoff durch wegschwenkende Klingenaufnahmen effektiv geschützt.Nicht immer sind es ideale Ausgangsbedingungen, in denen der mobile Trommelhacker Chippo zum Einsatz kommt: Waldrestholz zählt sicherlich dazu, denn oftmals ist nicht klar, woher das Material kommt und mit welchen Störstoffen es belastet […]


 

Komptech präsentiert den Chippo mit einem neuartigen Störstoffsicherheitskonzept: Das Zerkleinerungswerkzeug wird bei Überlastung durch einen massiven Störstoff durch wegschwenkende Klingenaufnahmen effektiv geschützt.

Nicht immer sind es ideale Ausgangsbedingungen, in denen der mobile Trommelhacker Chippo zum Einsatz kommt: Waldrestholz zählt sicherlich dazu, denn oftmals ist nicht klar, woher das Material kommt und mit welchen Störstoffen es belastet ist, seien es große Steine oder massive Metallteile.

Trotz des innovativen Messerbefestigungssystems, das in erster Linie eine optimale Hackgutqualität sicherstellen sollte, konnte es in der Vergangenheit bei massiven Störstoffen zu Beschädigungen der Werkzeuge und der Hacktrommel kommen, die in dieser Form zumindest für Komptech nicht länger akzeptabel waren. Daher steht für den Chippo ab sofort ein mit Rotor neuartigem Störstoffsicherheitskonzept zur Verfügung. Dabei wird das Zerkleinerungswerkzeug bei Überlastung durch einen Störstoff mit Hilfe einer Scherschraube und wegschwenkenden Klingenaufnahmen sowie kostengünstigen Klingen so wirkungsvoll geschützt, dass mögliche Ausfallzeiten auf ein Minimum beschränkt werden können.

Innovativ und effektiv
Im Unterschied zu den bestehenden Störstoffsicherungen gängiger Hackmaschinen am Markt wird für den Chippo nun optional ein neuer Rotor angeboten, in dem die Werkzeugaufnahmen drehbar gelagert sind. Dieses Konzept wurde aus dem schnell laufenden Zerkleinerer Axtor übernommen und konnte daher schon mehrere Jahre erfolgreich in der Praxis erprobt werden.

Die Halterung der Werkzeugaufnahmen geschieht durch Scherbolzen. Im Störstofffall schwenkt durch den belastungsbedingt eintretenden Scherschraubenbruch die komplette Werkzeugaufnahme nach innen und ist so vor weiteren Beschädigungen im Innern des Rotors geschützt.

In Kombination mit den kostengünstigen Wechselklingen, die über ein Schnellwechselsystem installiert und daher auch leicht austauschbar sind, ist die komplette Zerkleinerungseinheit optimal gegen große Störstoffe, aber auch kleinere und verschleißintensive Materialverunreinigungen, wie zum Beispiel Steine oder ähnliche Bodenbestandteile, geschützt. Auch der Materialaustrag ist an gröberes Hackgut angepasst und erfolgt ausschließlich über das Förderband.

Vorteile für den Kunden
Mit dieser neuen Ausführung des Chippo ergeben sich für den Kunden erhebliche Vorteile. In erster Linie sind dies deutliche Kosteneinsparungen bei störstoffbelasteten Materialien, die oftmals massive Schäden nach sich ziehen.

In diesen Fällen kann nämlich die Ausfallzeit der Maschine im Schadensfall auf ein Minimum reduziert werden, da zum einen weniger Komponenten beschädigt werden, und zum anderen die beschädigten Teile rasch ausgetauscht werden können. Für Lohnunternehmer bietet dieses neue System beim Chippo den großen Vorteil, dass im Fall eines Störstoffs mit bis zu fünf eingeschwenkten Werkzeugaufnahmen weitergearbeitet und so der Auftrag auch beendet werden kann. Der Tausch einer Werkzeugaufnahme kann vor Ort sehr rasch und einfach erfolgen.

Mit diesem Störstoffsicherheitskonzept ist ein weiterer wesentlicher Schritt in Richtung einer konsequenten und qualitätsbewussten Hackgutaufbereitung gelungen: Störstoffe lassen sich nicht vermeiden, aber die Angst davor lässt sich doch um einiges reduzieren!

Quelle: Komptech GmbH / 16. Juni 2014
Zum Originaltext auf komptech.com gelangen Sie HIER.

 

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