Kärntner Gemeinden verwerten im Kleinverbund energetisch Strauch- und Astschnitt

17. Juni 2010

 

Nationaler Aktionspläne für erneuerbare Energien laut EU-Richtlinie bis zum 30. Juni 2010 fertigzustellen


 

Ein mittelgroßer Holzhäcksler Mk 50-S mit Einzug 500 x 450 mm wurde an 3 Kärntern Gemeinden ausgeliefert, die diese gemeinsam in einem kleinen, aber feinen eigenen Entsorgungskonzept einsetzen. Die Kommunen sind seit Jahren Mitglieder von Abfallverbänden. Bisher wurde alles, in den Gemeinden anfallendes, Strauch- und Astwerk ausnahmslos gegen Gebühr von gewerblichen Entsorgern kompostiert, wodurch den Gemeinden nicht unerhebliche Kosten entstanden. Mit wesentlicher Kostenersparnis und zusätzlichem Mehrwert für einen miteingebundenen örtlichen Ferienhäuserbetreibers holen sich diese drei Gemeinden nun aus den, von den Bürgern angelieferten Ausgangsmaterialien u.a. Strauch- und Astschnitt, Äste, udgl., sicher einen Anteil von über 25% an energetisch nutzbaren holzartigen Anteilen raus. Diese werden dann kranbeschickt mit dieser STARCHL Mk 50-S am Entsorgungsplatz aufbereitet und primär in einer zentralen Biomasseheizung einer ganzjährig betriebenen Ferienanlage für Heizung und die Warmwasseraufbereitung genutzt. Eine sogenannte WIN-WIN-Situation für alle Beteiligten, die sich nun bares Geld ersparen und so bereits örtlich vorhandene Brennstoffressouren nutzen. Geringe Entsorgungskosten durch reduzierte Kompostierungsmengen, reduzierte Heizmaterialkosten für die Reitferiendorf- und „Urlaub am Bauernhof“-Anlage, teils auch Strauchhäckselmaterial zur Bodenabdeckung für alle Gemeindebürger und der nicht unwesentliche Beitrag zum Umweltgedanken sind die positiven Effekte dieser, durchaus kopierbaren, Idee für die Ferienregion, die sich so unabhängiger machen. Zu dem haben die Gemeindebürger nun auch die Möglichkeit den Holzhäcksler stundenweise für ihre eigenen Zerkleinerungsaufgaben auszuleihen.

Auch für den gesamten Tourismus und die Urlaubsregionen wird es immer wichtiger den potentiellen Gästen Ökologie und umweltschonenden Umgang mit Natur und dessen Ressouren in der Bewirschaftung und Beherbergung vorzuleben.

Die für die Energiepolitik Verantwortlichen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten arbeiten derzeit an der Erstellung nationaler Aktionspläne für erneuerbare Energien, die laut der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien bis zum 30. Juni der EU-Kommission zu übermitteln sind. In ihrem Aktionsplan geben die Mitgliedsstaaten bekannt, wie die in der Richtlinie definierten nationalen Ziele – für Österreich ist es ein erneuerbarer Anteil von 34 Prozent am Energiemix – bis 2020 erreicht werden sollen. Einige Mitgliedsstaaten, allen voran Schweden, haben bereits erkannt, welche Chancen der Ausbau der erneuerbaren Energien bietet, und fixieren in ihren nationalen Aktionsplänen Ziele, die weit über den EU-Vorgaben liegen.

Auch mit Österreichs 34-Prozent-Ziel ist die Fahnenstange beim erneuerbaren Energieausbau noch lange nicht erreicht. Potenzialabschätzungen der Verbände der erneuerbaren Energien bestätigen, dass bis 2020 ein erneuerbarer Energieanteil von 50 Prozent am Gesamtenergie-Mix möglich ist.

STARCHL wood chippers – Infos zu Projekten / Kontaktperson: Helmut Starchl jun., Tel. 0 35 77 – 81 509, Fax – 81 405, mail: starchl-hackerbau@aon.at, www.starchl.at.

 

STARCHL Mk 50-S Hackeinsatz

STARCHL Mk 50-S STARCHL Mk 50-S Strauchgutbeschickung

STARCHL Mk 50-S Starkholzzerkleinerung

STARCHL Mk 50-S Zusatzbandabklappung

STARCHL Mk 50-S Heizmaterialaufbereitung

 

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