Jetzt erntet auch Grazer Altstadt Sonne

29. August 2014

 

Steirische Produktneuheit vereint Saubere Energie mit schützenswerter DachlandschaftGraz (29.08.2014) Ab jetzt können auch Bewohnerinnen und Bewohner der Grazer Altstadt Sonne ernten. Für die schützenswerte Dachlandschaft in Graz wurde heute ein innovatives Produkt am Markt eingeführt, das Technologien wie Solarpaneele hinter einer speziellen Glasfläche scheinbar verschwinden lässt.Die neuen Glasschindeln SKIN®energyroof von SFL technologies GmbH bedecken darunterliegende, […]


 

Steirische Produktneuheit vereint Saubere Energie mit schützenswerter Dachlandschaft

Graz (29.08.2014) Ab jetzt können auch Bewohnerinnen und Bewohner der Grazer Altstadt Sonne ernten. Für die schützenswerte Dachlandschaft in Graz wurde heute ein innovatives Produkt am Markt eingeführt, das Technologien wie Solarpaneele hinter einer speziellen Glasfläche scheinbar verschwinden lässt.

Die neuen Glasschindeln SKIN®energyroof von SFL technologies GmbH bedecken darunterliegende, dunkle Solar- und Photovoltaikanlagen. Blickt man vom Schloßberg oder von Nachbargebäuden auf die Installationen, sind diese perfekt in der Dachlandschaft integriert und kaum mehr zu erkennen. Die einfallende Sonne hingegen strahlt nahezu ungehindert auf die darunterliegenden Solar-Module.

„Wir prüfen gerade die Einsatzmöglichkeiten auf öffentlichen Gebäuden, um die Dächer der Stadt Graz für saubere Energiegewinnung zu nützen und gleichzeitig dem schutzwürdigen Baubestand als UNESCO Weltkulturerbe gerecht zu werden“, sagt Bürgermeister Siegfried Nagl.

Eine Pilotanlage ist seit mehreren Monaten beim Gutshof Dennig in Graz-Andritz installiert. „Die bisher gesammelten Messergebnisse übertreffen sowohl in ökonomischer als auch gestalterischer Hinsicht die Erwartungen“, so Mario Müller, Vorstand der fibag, der Forschungseinrichtung der SFL technologies. Zwei Jahre hat SFL technologies GmbH daran gearbeitet, SKIN®energyroof zu entwickeln. Die Glasschindeln haben eine farbige Beschichtung, die auf jede Farbnuance angepasst wird.

Die Idee für die Entwicklung des Produkts entstand bei einem Expertengespräch im steirischen Umwelttechnik Cluster ECO WORLD STYRIA: Gemeinsam mit der ASVK, der Grazer Altstadt-Sachverständigenkommission, erarbeitete die SFL technologies GmbH diese innovative Lösung für eine umweltfreundliche Energie-Erzeugung in historischen Städten unter Berücksichtigung der technischen Anforderungen in Schutzzonen. Damit wird die Steiermark einmal mehr ihrem Ruf als „Green Tech Valley“, also als Hotspot für grüne Innovationen, gerecht.

Über SFL technologies
Das steirische Unternehmen SFL technologies GmbHwurde 1993 von KR Hans Höllwart gegründet und ist seitdem im Projekt- und Anlagengeschäft tätig. Der Fokus liegt dabei auf Energie- und Umwelttechnologien. Mit mehr als 800 Mitarbeitern an den Standorten in Österreich, Ungarn und Rumänien werden kundenfokussierte und innovative Produkte und Projekte realisiert.

Das Green Tech Valley
Die Steiermark gilt international als das Green Tech Valley, als weltweit
1. Adresse für innovative Umwelttechnik. Im Cluster ECO WORLD STYRIA arbeiten 170 Unternehmen und Forschungseinrichtungen an den führenden Biomasse-, Gebäude- und Recycling-Innovationen von morgen.

v.l.n.r. DI Dr. Mario Müller (Geschäftsführer der fibag), Mag. Siegfried Nagl (Bürgermeister Stadt Graz), DI Dr. Wolfdieter Dreibholz (Vorsitzender der ASVK) und Ing. Bernhard Puttinger, MBA (Geschäftsführer ECO WORLD STYRIA)

 

Weitere News zu diesem Thema

Schneller Innovieren

Neue Produkte oder Services müssen schneller entwickelt und am Markt erfolgreicher werden. Mit der neuen Plug & Play Innovation Box gelingt dies in wenigen Minuten. mehr →


Wo ist meine Mulde?

Der in Lebring ansässige Elektronikspezialist E.S.E. hat eine digitale Mulden Controlle kurz DIMUCON entwickelt. mehr →


Expedire Lieferantentag

KOSTENLOSES SUPPLIER SCOUTING FÜR IHR UNTERNEHMEN! Das ICS unterstützt kein- und mittelständische Unternehmen in Österreich und Slowenien um Neoexporteure zu gewinnen und Unternehmens- partnerschaften über die Grenze zu initiieren. mehr →