Hoch-Technologieland ist gerüstet für das Rennen um internationale Märkte!

29. August 2014

 

Die attraktive Kultur für Forschung, Entwicklung und Innovation ist die steirische Antwort auf den globalen Wettbewerb. Zahlreiche industrielle Stärkefelder mit einer dichten Forschungslandschaft (u.a. fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen, eine Forschungsgesellschaft des Landes und zahlreiche weitere außeruniversitäre Institutionen) bilden ein ideales Umfeld für Forscher. Im Mittelpunkt des diesjährigen Steiermark-Auftritts in Alpbach steht der Bereich „Mobilität“: Umfangreiche […]


 

Die attraktive Kultur für Forschung, Entwicklung und Innovation ist die steirische Antwort auf den globalen Wettbewerb. Zahlreiche industrielle Stärkefelder mit einer dichten Forschungslandschaft (u.a. fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen, eine Forschungsgesellschaft des Landes und zahlreiche weitere außeruniversitäre Institutionen) bilden ein ideales Umfeld für Forscher. Im Mittelpunkt des diesjährigen Steiermark-Auftritts in Alpbach steht der Bereich „Mobilität“: Umfangreiche Pionierarbeit bewirkt organisatorische und institutionelle Vernetzung in dieser komplexen Thematik und ermöglicht zukünftige Lösungen in den Bereichen Schiene, Luft und Straße einschließlich der E-Mobilität – vernetzt in allen Segmenten durch den strategisch neu ausgerichteten Mobilitätscluster ACstyria.

„Innovation durch Kooperation“ als Basis für den Erfolg

Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, Wissenschaftslandesrat Christopher Drexler und Jochen Pildner-Steinburg, IV-Steiermark Präsident und Vorsitzender der „innoregio styria“ (eine Plattform, die alle Forschungsakteure der Steiermark bündelt) bezeichneten die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen den Forschungsakteuren als Basis des Erfolges und die Steiermark nimmt mit dieser Kultur der Zusammenarbeit eine Voreiterrolle unter den österreichischen Bundesländern ein. Die steirischen Leitbetriebe agieren dabei als wahre Innovationslokomotiven. Entscheidende 72 Prozent der F&E-Ausgaben kommen aus der Wirtschaft. Zukunftsfähige Technologien sind unerlässlich für die Wettbewerbsfähigkeit und damit für den Wohlstand der Regionen. Aber Europa hat mit harter Konkurrenz bei High Tech Exporten zu kämpfen und der Mangel an F&E-Nachwuchs nimmt weiter zu.

Position der Steiermark als „Kompetenz“-Standort Nummer 1 in Österreich gefestigt!

Durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft können rasch innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden. Das stärkt den Standort Steiermark und macht ihn für internationale Unternehmen und Spitzenforscher attraktiv. Mit dem erfolgreichen Abschneiden des letzten K1-Zentren Calls ist die Steiermark künftig an 23 von österreichweit 47 Kompetenzzentren beteiligt, von welchen 20 ihren Hauptsitz in der Steiermark haben. Diese tragen wesentlich dazu bei, dass die Steiermark mit 4,7 Prozent die höchste regionale Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs hat und damit auch zu den innovativsten Regionen Europas zählt“,so Buchmann. Die Schwerpunktsetzung der steirischen Wirtschaftsstrategie entlang der drei Leitthemen Mobility, Eco-Tech und Health-Tech, die sich auch in der steirischen Clusterlandschaft widerspiegelt, hat sich dabei als Erfolgsrezept für die Steiermark erwiesen und im Jahr 2013 zur Auszeichnung „Europäische Unternehmerregion“ geführt. Möglich ist dieser Erfolg, weil Menschen in den steirischen Unternehmen täglich über Grenzen hinaus denken und handeln – frei nach dem Motto „region unlimited“.

Forschungsstrategie baut Ingenieurshochburg weiter aus

Die Bereiche Wissenschaft und Forschung als entscheidende Faktoren für den Standort wurden mit der Forschungsstrategie auf das Ziel ausgerichtet, die Steiermark als einen der forschungsintensivsten Standorte in Europa zu profilieren. Für internationale Spitzenkräfte und multinationale Unternehmen in der Forschung ist der Standort Steiermark besonders attraktiv und der steigenden Konkurrenz gewachsen. Benchmark muss hier immer der globale Wettbewerb sein.“,so Drexler über den steirischen Erfolgsweg. Durch die Forschungsstrategie wird die Konkurrenzfähigkeit der Steiermark im Licht der internationalen Forschung weiter ausgebaut und sieht das Spitzen Know-how in der Ingenieurstechnik als zentralen Baustein an. Drexler unterstreicht, dass die Steiermark seit Jahren nach klaren strategischen Plänen handle und diese konsequent umsetze, um die wissenschaftlichen und industriellen Stärkefelder zu synchronisieren.

Trotz des Erfolgs hart an der Zukunft arbeiten

Die Steiermark ist stolz auf ihr aktives Netzwerk an Forschern im universitären und außeruniversitären Bereich. Es gilt diesen Nährboden für neue Technologien und Innovationen auch für zukünftige Generationen bereitzustellen. In der Steiermark werden jährlich 2000 Technikerinnen und Techniker mehr benötigt, als vorhanden sind. Nur mit einer starken Technikorientierung kann die Steiermark auch weiterhin ein lebenswerter Ort bleiben. Diese Herausforderung muss gemeinsam mit dem Nachwuchs gelöst werden. Graz ist im Herbst Schauplatz des weltweit größten LEGO® „Build the Change“-Events bei dem die IV-Steiermark einen Dialog darüber initiiert, wie sich die Jugend einen solchen lebenswerten Ort vorstellt.“so Pildner-Steinburg. Über 7.000 Kindern und Jugendlichen wird Raum für ihre Visionen und Ideen einer Welt der Zukunft geboten. Die IV-Steiermark gibt ihnen die Stimme und mit zwei Tonnen Lego-Steinen die Bausteine einer gemeinsamen Zukunft. Pildner-Steinburg betont, dass es notwendig ist sich den zukünftigen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel mit gänzlich neuen Ansätzen und mit voller Begeisterung zu stellen.

Mobility in allen Facetten: Von der Forschung zur Produktinnovation

Der Steirische Autocluster ACstyria erfüllt bereits seit 1995 seine Funktion als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Industrie, Forschung und öffentlichen Einrichtungen und gilt als erste Anlaufstelle im Bereich Mobilität. Mit der strategischen Ausrichtung zum Mobilitätscluster wird das Ziel verfolgt, Synergien zwischen den einzelnen Branchen zu nutzen und die Wertschöpfung in der Steiermark weiter zu erhöhen. Die vorhandenen Kompetenzen der steirischen Akteure werden beim Forum Alpbach auch durch drei Beispiele am Mobilitätscenter im Kongresszentrum präsentiert:

– Eine Forschungsdrohne der FH Joanneum Luftfahrt, als Nurflügler in Composite-Bauweise aus Kohle- und Glasfaserbauteilen konzipiert
– Ein Industrial Design-Projekt der FH Joanneum Industrial Design „BMW MINI Experience“, welches insbesondere die mobilen Bedürfnisse der „Generation Z“ abbildet
– Eine Gefahrenmeldeanlage der voestalpine HYTRONICS GmbH, die bei bis zu 400km/h schnellen Zügen eine Bauteilüberprüfung durchführt

Darüber hinaus bieten der emissionsfreie und geräuscharme Jetflyer sowie der kleine, wendige uCARVER, beides von der evolution GmbH, einem steirischen KMU aus Stainz, die Möglichkeit Mobilitätslösungen für die urbane Zukunft live vor Ort zu erleben.

Buchmann, Drexler und Pildner-Steinburg betonten abschließend den einzigartigen steirischen Spirit für zukunftsfähige Lösungen. Mit der in Alpbach präsenten Initiative „Innovation durch Kooperation“, arbeiten alle steirischen Hochschulen, Joanneum Research, die steirische Fördergesellschaft, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung gemeinsam mit der Politik für den Standort Steiermark.

Quelle: http://www.iv-steiermark.at/b610

v.l.n.r.: LR Christopher Drexler, LR Christian Buchmann, IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg

 

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