Grüne Themen im Fokus der Forschung

28. August 2013

 

In Alpbach wurden einige neue Kooperaionen und Programme rund um Ökologie gestartet.


 

Die traumhafte Bergkulisse rund um Alpbach ist offenbar der richtige Platz, um „grüne“ Forschungsthemen voranzubringen: Die Akademie der Wissenschaften (ÖW) startet nun eine Forschungsinitiative namens „Earth System Sciences“ (ESS), die globale Wandelprozesse im Fokus hat. Durchgefürt werden sollen interdisziplinäre Forschungsprojekte in den Erdsystemwissenschaften –mit all ihren Aspekten aus Geologie, Hydrologie, Meteorologie, Biologie oder Humanwissenschaften. Die erste Ausschreibung der Initiative, die vom Wissenschaftsministerium mit 4,7 Mio. Euro dotiert wurde, befasst sich mit den Themen Extremereignisse, Langzeitforschung sowie Vorhersagbarkeit und Gestaltbarkeit von Veränderungen –mit einem Schwerpunkt auf dem Alpenraum und vergleichbaren Regionen.

Apropos Alpen: Das Wissenschaftsministerium hat in Alpbach zudem eine multilaterale Forschungskooperation mit der Schweiz, mit Slowenien und Sütirol mit dem Titel „Der Reichtum der Alpen und seine nachhaltige Nutzung“ unterschrieben. Das Ziel sind u. a gemeinsame Projekte zur nachhaltigen Nutzung von Holz und mineralischen Rohstoffen.

Auch die steirische Forschungsszene rückt „grüne“ Themen stärker in den Fokus: In Alpbach fiel der Startschuss für den Forschungsverbund „Green Tech Research Styria“, in dem acht Organisationen – neben Joanneum Research, Uni und TU Graz, Montan-Uni Leoben und FH Joanneum auch WKÖ IV und der Umwelttechnik-Cluster „Eco World Styria“

– ihre einschläige Kompetenz büdeln wollen.

Gemeinsam will man Projekte für intelligente Gebäude, grüne Mobilität, dezentrale Energiesysteme und Recycling angehen. In diesen Themenfeldern arbeiten in der

Steiermark rund 1200 Forscher. Durch den Verbund will man international sichtbar werden und auch für groß europäsche Projekte gerüstet sein.

Die Presse, 25.08.2013

 

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