Grüne Technologien auf der Überholspur

7. März 2012

 

Der steirische Umwelttechnik-Cluster „Eco World Styria“ ist Finalist im Rennen um den„Regiostars Award 2012“ der Europäischen Kommission. Die Energie- und Umwelttechnologie verzeichnet in der Steiermark seit Jahren eine dynamische Entwicklung und rasantes Wachstum. Bernhard Puttinger, Geschäftsführer von Eco World Styria, im Gespräch mit dem Steiermark Report.Landespressedienst (LPD): Der steirische Umwelttechnik-Cluster wurde beimRegiostars Award 2012 als […]


 

Der steirische Umwelttechnik-Cluster „Eco World Styria“ ist Finalist im Rennen um den
„Regiostars Award 2012“ der Europäischen Kommission. Die Energie- und Umwelttechnologie verzeichnet in der Steiermark seit Jahren eine dynamische Entwicklung und rasantes Wachstum. Bernhard Puttinger, Geschäftsführer von Eco World Styria, im Gespräch mit dem Steiermark Report.

Landespressedienst (LPD): Der steirische Umwelttechnik-Cluster wurde beim
Regiostars Award 2012 als Finalist für intelligentes Wachstum ausgezeichnet.
Was kann man sich eigentlich unter „intelligentem Wachstum“ vorstellen und womit konnte Eco World Styria bei der Jury punkten?

Bernhard Puttinger: Die Steiermark hat sich von der Schwerindustrie der 80er
Jahre in Richtung wissensbasierte Produktionsgesellschaft weiterentwickelt.
Dazu bedarf es mehrerer Stärkefelder und Umwelttechnik ist eines davon, das sich auch sehr dynamisch entwickelt. Der Jury hat offenbar gefallen, dass hier in der Steiermark
in fünf Jahren 5.500 Umwelttechnik-Jobs geschaffen werden konnten – und das mit vergleichsweise geringem Einsatz. Das ist natürlich in erster Linie den Unternehmen zu verdanken, aber der Cluster hat den nötigen Rückenwind für diese Entwicklung liefern können. Besonders erfreulich ist natürlich auch, dass der Aufschwung im Umwelttechnikbereich nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Effekte hat.

LPD: Warum wächst die Branche der Umwelttechnik in der Steiermark besonders
stark, was sind begünstigende Faktoren?

Puttinger: Ich glaube auch hier sind die Wurzeln sehr früh zu suchen. Zunächst ist durchwegs die Zivilgesellschaft in der Steiermark dafür verantwortlich. Die Steirerinnen und
Steirer haben vor Jahren gesagt, wir wollen keine neuen Mülldeponien, daraufhin war die Steiermark eines der ersten Länder, die auf Recycling gesetzt haben. Die Steiermark war
auch in den 70er und 80er Jahren Vorreiter für Solarenergie. Aus diesen Entwicklungen heraus hat sich eine breite Schicht hervorgetan, die diese Entwicklungen als Kunden umsetzt oder auch selbst technische Lösungen weiterentwickelt hat, die mittlerweile
weltweit erfolgreich sind.

Das gesamte Interview lesen Sie hier.

 

Steiermark Report,  März 2012

 

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