„Grüne“ Mitarbeiter gesucht

26. November 2010

 

In einer Podiumsdiskussion am Ende des „Langen Tages der Energie“ in der Wirtschaftskammer Bruck ging es um „Green Jobs und Investment“.BRUCK. Es war für so manchen wirklich ein „Langer Tag der Energie“, zu dem die Wirtschaftskammer Mürztal-Mariazellerland am Donnerstag geladen hatte. Neben einer Leistungsschau und einer Energietechnik-Ausstellung von 9 bis 18 Uhr sowie mehreren Vorträgen […]


In einer Podiumsdiskussion am Ende des „Langen Tages der Energie“ in der Wirtschaftskammer Bruck ging es um „Green Jobs und Investment“.

BRUCK. Es war für so manchen wirklich ein „Langer Tag der Energie“, zu dem die Wirtschaftskammer Mürztal-Mariazellerland am Donnerstag geladen hatte. Neben einer Leistungsschau und einer Energietechnik-Ausstellung von 9 bis 18 Uhr sowie mehreren Vorträgen fand am Abend noch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Green Investment & Green Jobs“ statt.

Begonnen wurde mit kurzen Impulsreferaten. KSV-Fußballtrainer Werner Gregoritsch wies darauf hin, dass Energie auch das Resultat von viel Arbeit sei – dazu kommt, dass die Energie nach einem Erfolg auch richtig verwertet werden müsse. Und Alois Deutschmann von der „move-ment Personal- und Unternehmensberatung“ will – vergleichbar mit Gregoritsch – „mit Energie aus der Krise“.

In der Podiumsdiskussion, an der neben Kammerobmann Erwin Fuchs Sabine Marx vom Eco-World-Styria-Cluster, der Langenwanger Unternehmer Werner Pink, Andreas Zottler (Vogel & Noot) und Karl Pendl (Raiffeisenbank Leoben-Bruck) teilnahmen, kam vor allem eines zutage: der Mangel an „grünen“ Facharbeitern. Zwar gibt es laut Sabine Marx in der Steiermark bereits fast 15.000 Beschäftigte in der Umwelttechnik, vor allem Männer. Frauen hätten durchaus gute Chancen in „Green Jobs“. Doch würden viele Arbeitgeber noch immer vergeblich fachspezifische Mitarbeiter im Bereich Umwelttechnik suchen.

In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurde die Frage nach der Rolle der Politik in Sachen „Green Jobs“ ebenso aufgeworfen wie der Vorschlag, umweltrelevante Förderungen an den Kauf regionaler Produkte zu knüpfen.

Quelle: Kleine Zeitung / 5.11.2010

 
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