Grüne Energie für die Welt

27. August 2013

 

Exportierter Klimaschutz: Steirische Umwelttechnologien gehen in die ganze Welt und sparen jährlich Millionen Tonnen CO2. Der Business Monat besuchte heimische Denkfabriken und traf in Stallhofen auf eine „kaminlose Fabrik“.Stallhofen, 20 km westlich von Graz. Die beschauliche Gemeinde als Metropole zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben. Wälder, Siedlungen, Kukuruzfelder, ein Fußballplatz, ortsübliches Kleingewerbe – weststeirisches Hügelland […]


 

Exportierter Klimaschutz: Steirische Umwelttechnologien gehen in die ganze Welt und sparen jährlich Millionen Tonnen CO2. Der Business Monat besuchte heimische Denkfabriken und traf in Stallhofen auf eine „kaminlose Fabrik“.

Stallhofen, 20 km westlich von Graz. Die beschauliche Gemeinde als Metropole zu bezeichnen, wäre wohl etwas übertrieben. Wälder, Siedlungen, Kukuruzfelder, ein Fußballplatz, ortsübliches Kleingewerbe – weststeirisches Hügelland in High Definition. Einen Headquarterstandort würden industriell Ungebildete hier ebenso wahrscheinlich vermuten wie eine Känguruh-Farm. Und doch: Schon von fern sind rechts der Bundesstraße hoch aufragende Baukräne sichtbar,unter denen sich weitläufige Dächer von Produktionshallen erstrecken. Sie gehören zum Unternehmen SFL technologies. Ein Fernsehteam des deutsch-französischen Fersehsenders ARTE ist bei unserem Besuch gerade für Dreharbeiten zugegen, ein TV-Team von Pro7 drehte hier unlängst für das Wissenschaftsmagazin „Galileo“.

Grund für das internationale Medieninteresse: die bahnbrechenden Technologien und Umweltlösungen der SFL. Das aus einer Stahlbaufirma bevorgegangene Unternehmen ist heute Komplettanbieter für intelligiente, ökologisch weit fortgeschrittene Fassadenlösungen mit Komptenzen in unterschiedlichen Bereichen. Die Grundlagen, um technologische, energietechnische und ästetische Aspekte des Fassadenbaus der Zukunft miteinander zu verknüpfen, liefert das am SFL-Standort initiierte, private Forschungszentrum für integrales Bauwesen (FIBAG), das erste diser Art in Europa. Die dahinerligende Vision: das Gebäude 2.0 zum leistungsstarken Kraftwerk zu machen. Verschiedenste Geschäftsfelder wurden zu deisem Zweck im Zuge der vergangenen jahre ins Portfolie der SFL integriert, das Spektrum der angestammten Bereiche Stahl-, Anlagen- und Maschinenbau um neuen Kompetenzen erweitert: dazu zählt der Bereich Glas konstruktion genauso wie ein ganzes Bündel an Öko-Technolgien und Produkten. So fertigt eine SFL-Techter LED-Leuchten, eine andere neuartige Windturbinen für den Einsatz in Hochhäusern und auch die PRoduktion eines Elektro-Energiespeicher-Nutzfahrzeugs soll schon bald in Serie gehen. „E-Mobility ist für uns ein logischer Baustein unseres ganzheitlichen Active Base Concepts“, erklärt SFL-Gründer Hans Höllwart und FIBAG-Vorstand Mario Müller. „Das Gebäude produziert Strom und speist damit die Batterien, die wiederum in der Nacht als Energiespeicher dienen.“

Produziert wird der Strom in diesem Konzept in erster Linie von Gebäude-integrierten Fotovoltaik-Gläser mit Grätzeltechnologie. Die Entwicklung dieser revolutionären Energiegewinnungsmethode, die auf dem Prinzip der Photosynthese beruht, somit ohne teures Silizium auskommt und auch bei Schlicht Energie erzeugt, läuft bei FIBAG in Zusamenarbeit mit dem Scweizer Nobelpreisträger für Ingenieure Michael Grätzel auf vollen Touren. „Wir forschen intensiv an er großtechnischen Serienreife uns tehen knapp davor“, so Mario Müller.

Den gesamten Beitrag finden Sie im nachstehenden PDF.

Business Monat, 05.06.2013

 

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