gridlab-Strömunsstudie zur Ertüchtigung der Abgasreinigung im Kraftwerk Matra/Ungarn

11. November 2013

 

Das Unternehmen gridlab GmbH wurde von der Betreibergesellschaft des Kraftwerks Matra in Ungarn mit seinem bisher umfangreichsten Optimierungs-projekt beauftragt. Es handelt sich hier um die Untersuchung und Planung zur Ertüchtigung der nahezu gesamten Rauchgasreinigung der Kraftwerksblöcke III-V mit einer Nettoleistung von 3x220MW. Besonderer Schwerpunkt ist die detaillierte strömungstechnische Modellierung hinsichtlich möglicher Potentiale zur Effizienzsteigerung für […]


 

Das Unternehmen gridlab GmbH wurde von der Betreibergesellschaft des Kraftwerks Matra in Ungarn mit seinem bisher umfangreichsten Optimierungs-projekt beauftragt. Es handelt sich hier um die Untersuchung und Planung zur Ertüchtigung der nahezu gesamten Rauchgasreinigung der Kraftwerksblöcke III-V mit einer Nettoleistung von 3x220MW.

Besonderer Schwerpunkt ist die detaillierte strömungstechnische Modellierung hinsichtlich möglicher Potentiale zur Effizienzsteigerung für die insgesamt 12 E-Filter-Linien sowie der Rauchgasentschwefelungsanlage mit 2 Sprühwäschern, die einen Rauchgasstrom von jeweils >2 Mio. Nm³/h reinigen können.

Die Optimierungsziele sind die weitere Senkung der Emissionswerte bei zugleich niedrigeren Betriebskosten für die Anlage, was sowohl ökonomisch wie auch ökologisch Vorteile bringt. Eine Effizienzsteigerung des bestehenden Kraftwerks hat hier nicht nur eine bessere Schadstoffabscheidung, merkbare Energieeinsparung bzw. höhere Stromausbeute zur Folge, sondern es kann durch kurzfristig realisierbare Maßnahmen auch eine Reduktion von CO2-Emissionen im dreistelligen Jahrestonnen-Bereich erreicht werden. Die Umsetzung der ersten Verbesserungsmaßnahmen ist bereits für 2014 geplant.

Für die Strömungsmodellierung kommt die Simulationssoftware AVL Fire zum Einsatz, die sich für anspruchsvolle Aufgaben aus dem Bereich Energie- & Umwelttechnik ausgezeichnet eignet.

In Großanlagen sind messtechnische Untersuchungen in der Regel aufwendig und kostenintensiv. Die numerische Strömungssimulation und Entwicklung von Optimierungskonzepten am Computer – ohne Eingriffe in der Anlage zu früh durchzuführen- stellen dazu eine interessante Alternative dar. Durch die numerische Strömungsberechnung (engl. Computational Fluid Dynamics, CFD) lassen sich komplexe Zusammenhänge in Anlagen darstellen und am Computer optimieren, ohne in den laufenden Anlagenbetrieb eingreifen zu müssen. Wesentlich ist hier aber auch die entsprechende Anwendungserfahrung dieser Simulationsmethoden in der industriellen Praxis.

gridlab GmbH, mit Sitz in Graz, beschäftigt sich mit der Optimierung von industriellen Anlagen und Prozessen basierend auf einem Schwerpunkt in der numerischen Strömungsberechnung. Vor allem im Bereich der Simulation und Optimierung von Abgasreinigungsanlagen (Entstaubung- Entstickung- Entschwefelung) verfügt gridlab mittlerweile über eine langjährige Erfahrung sowohl für Groß- wie auch Kleinanlagen.

gidlab ist hier nicht nur ein Spezialist in der Modellierung mehrphasiger Strömungen, die oft in verfahrenstechnischen Apparaten relevant sind. Das Unternehmen zeichnet sich auch durch die Kombination von aufwendigen „High-End“-Berechnungen mit der entsprechenden Anwendungsnähe und Erfahrung zur Optimierung von technischen Anlagen aus.

www.gridlab.at
www.avl.com/web/ast/fire

3D-Modell Elektrofilter-Linien, Blöcke III-V

Gasströmungsverteilung am E-Filter-Eintritt

 

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