„Green Tech Valley“-Steiermark unterstützt globalen Umweltschutz!

27. August 2013

 

Die Steiermark hat sich eine außerordentliche Stellung durch die Kooperation zahlreicher industrieller Stärkefelder mit einer dichten Forschungslandschaft geschaffen (u.a. fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen eine Forschungsgesellschaft des Landes und zahlreiche weitere außeruniversitäre Institutionen). Im Mittelpunkt des diesjährigen Steiermark-Auftritts in Alpbach steht der Bereich „Green Tech“ als eines der erfolgreichsten Kooperationsfelder: Steirische Umwelttechnologien sparen global jährlich mehr […]


 

Die Steiermark hat sich eine außerordentliche Stellung durch die Kooperation zahlreicher industrieller Stärkefelder mit einer dichten Forschungslandschaft geschaffen (u.a. fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen eine Forschungsgesellschaft des Landes und zahlreiche weitere außeruniversitäre Institutionen). Im Mittelpunkt des diesjährigen Steiermark-Auftritts in Alpbach steht der Bereich „Green Tech“ als eines der erfolgreichsten Kooperationsfelder: Steirische Umwelttechnologien sparen global jährlich mehr als 6 Millionen Tonnen CO2 ein. Der marktreife E-Transporter „Eli“ der Firma SFL sowie „Fennek“, eines der energieeffizientesten Fahrzeuge der Welt, zeigen in Alpbach vor Ort die Kompetenzen des Technologiestandortes Steiermark.


Hohe Forschungsquoten als Basis

Forschungslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder und der Vorsitzende der „innoregio styria“ (eine Plattform, die alle Forschungsakteure der Steiermark bündelt), IV Präsident Jochen Pildner-Steinburg, bezeichneten die österreichweit höchste F&E-Quote der Steiermark von 4,3 Prozent des Bruttoregionalproduktes (BRP) als Basis des Erfolges. Edlinger-Ploder unterstrich, dass die Steiermark seit Jahren nach klaren strategischen Plänen handle und diese konsequent umsetze, um die wissenschaftlichen und industriellen Stärkefelder zu synchronisieren. Trotzdem wird seitens der Reformpartnerschaft das Ziel verfolgt, die F&E-Quote weiter auf 5 Prozent des BRP bis ins Jahr 2020 auszubauen und den für das Land so entscheidenden Innovationsmotor weiter zu stärken.


International ausgerichtete Forschungsstrategie fördert Konkurrenzfähigkeit

Die innovativen Ansätze in der Landesverwaltung und im Haushaltsrecht zeigen, wie zukunftsorientiert die Steiermark insgesamt denkt. Die Bereiche Wissenschaft und Forschung als entscheidende Faktoren für den Standort wurden mit der neuen Forschungsstrategie auf das Ziel ausgerichtet, die Steiermark als einen der forschungsintensivsten Standorte in Europa zu profilieren. „Die neue Forschungsstrategie baut die Konkurrenzfähigkeit der Steiermark im Licht der internationalen Forschung weiter aus und sieht das Spitzen Know-how der Ingenieurstechnik als zentralen Baustein an“, so Edlinger-Ploder über den steirischen Erfolgsweg. 22 der österreichweit 50 Kompetenzzentren sind in der Steiermark angesiedelt, zudem leisten fünf steirische Universitäten und zwei Fachhochschulen einen unverzichtbaren Beitrag zum Erfolg des steirischen Weges. Die höchste Dichte an Kompetenzzentren im Bundesländervergleich, sowie die Forschungsgesellschaft des Landes, JOANNEUM RESEARCH, tragen einen wesentlichen Teil zu dem Innovationsmotor Steiermark bei.


Steiermark als Zentrum für Ingenieurswissenschaften

Die Steiermark hat eine enorm hohe Dichte an Forschungsanbietern sowie zahlreiche industrielle Stärkefelder, die sich in drei gemeinsamen Schwerpunktkorridoren bewegen: Mobility, Eco Tech und Health Tech, in denen Innovation und (Neu-)Gestaltung forciert statt Strukturerhaltung gepflegt wird. Auf dieser Basis ist die Vernetzung der einzelnen Akteure entscheidend für zukunftsfähige Produkte. Pildner-Steinburg betont, dass diese gelebte Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in keinem anderen Bundesland so gut funktioniere wie in der Steiermark. Die Steiermark könne deshalb mit einer erstaunlichen Zahl aufwarten. „53 Prozent aller in Österreich tätigen Forscher im wissenschaftlichen-technischen Bereich arbeiten in der Steiermark. Wir sind ein Land der Ingenieure und Forscher und werden das auch in Zukunft bleiben“, so Pildner-Steinburg. der deshalb die Steiermark als Österreichs unbestrittenes Zentrum für Ingenieurswissenschaften und als Quelle für nachhaltige Zukunftslösungen sieht.


„Green Tech Valley“

Zukunftsfähige Technologien sind unerlässlich für die Wettbewerbsfähigkeit und damit den Wohlstand für Regionen. In der Steiermark liegt ein besonderer Schwerpunkt in den „Clean Technologies“. Innerhalb einer Fahrstunde liegt hier eine solche Dichte an Eco-Tech Unternehmen, dass man von einem „Green Tech Valley“ sprechen könne, so Pildner-Steinburg. Berechnungen haben gezeigt, dass steirische Technologie global bereits 6 Mio. Tonnen an CO2 einsparen konnte. Der Nutzen für den globalen Umweltschutz motiviert zusätzlich, entscheidend ist jedoch, dass sich damit ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit verbinden lassen, denn neben der verbesserten Umwelt werden Jobs und regionaler Wohlstand geschaffen.

Die Steiermark präsentierte vor Ort auch 2 Beispiele für diese Leistungsfähigkeit:


Der TERA Fennek, entwickelt und gebaut von Studenten an der TU Graz, legt 843 km/kWh (das entspricht einem Superbenzinäquivalent von 1 Liter auf 7495 km) zurück. Damit steht dieser Rennbolide symbolisch für die wissenschaftlichen Kompetenzen der steirischen Forschungslandschaft.

Die „ELI“ aus dem Hause SFL Technologies belegt das die Steiermark aber auch in der Lage ist, aus Forschungsergebnissen marktfähige Lösungen zu realisieren. Der in Alpbach erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Elektrotransporter zeigt das volle Spektrum an Möglichkeiten. Verbunden mit Solarenergie von Häusern, kann „Eli“ als autarkes Fahrzeug, als Energiespeicher, aber auch als mobile Nahversorgerin mit Allradantrieb genutzt werden und bietet somit eine umfassende Energieplattform. Betreiber unterschiedlichster Anwendungsbereiche können mit elektrischen Geräten auf die gespeicherte Energie zurückgreifen – Generatoren gehören in diesem Fall der Vergangenheit an.


Von der Forschung zur Produktinnovation: E-Mobilität – Made in Styria.

Edlinger-Ploder und Pildner-Steinburg betonten abschließend den einzigartigen steirischen Spirit für zukunftsfähige Lösungen. Mit der in Alpbach präsenten Initiative „Innovation durch Kooperation“, arbeiten alle steirischen Hochschulen, Joanneum Research, die steirische Fördergesellschaft, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung gemeinsam mit der Politik für den Standort Steiermark und nehmen mit dieser Kultur der Zusammenarbeit eine Voreiterrolle unter den österreichischen Bundesländern ein.

Der Standard, 23.08.2013

 

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