„Green + Tech = Jobs“: IV und ECO WORLD STYRIA laden Unternehmen zum Dialog (Enabling Spaces)

25. Juni 2010

 

Viele steirische Unternehmen sind schon jetzt im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes Technologieführer. Die Industriellenvereinigung und das Umwelttechniknetzwerk ECO WORLD STYRIA verknüpfen mit einer neuen Form des Unternehmensdialoges „Enabling Spaces“ nun steirische Leitbetriebe und Umwelttechnologieunternehmen miteinander, um den Sprung für die weltweite Technologieführerschaft aufzubereiten. „Enabling Spaces“ findet am Rande der „Research 2010“ statt, der ersten […]


 

Viele steirische Unternehmen sind schon jetzt im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes Technologieführer. Die Industriellenvereinigung und das Umwelttechniknetzwerk ECO WORLD STYRIA verknüpfen mit einer neuen Form des Unternehmensdialoges „Enabling Spaces“ nun steirische Leitbetriebe und Umwelttechnologieunternehmen miteinander, um den Sprung für die weltweite Technologieführerschaft aufzubereiten. „Enabling Spaces“ findet am Rande der „Research 2010“ statt, der ersten Wissenschaftsmesse in der Steiermark.
Wirtschafts- und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann und IV Präsident Mag. Jochen Pildner-Steinburg: „Die Zukunftsformel lautet: Green + Tech = Jobs. Es gilt für alle Leitbetriebe der Steiermark, dass man mit Energieeffizienz- und Umwelttechnologie zusätzlich Beschäftigung schaffen kann“.

Am Rande der „Research 2010“ wird in einem bislang einmaligen Konzept versucht, jene Chancen auszuloten, die Leitbetriebe aller industriellen Branchen im Bereich Energieeffizienz, Energie- und Umwelttechnik haben. In einer Kooperation von Industriellenvereinigung Steiermark, ECO WORLD STYRIA und innoregio styria wird ein intensiver Dialog zwischen Unternehmen gestartet („Enabling Spaces“), der das Ziel hat, auch jenen technologisch hervorragenden Betrieben Ideen und Möglichkeiten zu eröffnen, die sich bisher nicht im Bereich Umwelt und Energieeffizienz engagiert haben.
„Forschungs-, Technologie- und Umweltkompetenz sind in der Steiermark höchst konzentriert, nicht umsonst ist die ECO WORLD STYRIA als bestes Umwelttechniknetzwerk weltweit ausgezeichnet worden. In welcher Form die Umwelttechnologie auch für Unternehmen anderer Branchen relevant ist, soll diese neue Veranstaltung aufzeigen. Dieses Konzept könnte langfristig zusätzliche Beschäftigung am Wirtschaftsstandort Steiermark generieren“, so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann.

IV-Präsident Mag. Jochen Pildner-Steinburg betont die zentrale und zu oft vernachlässigte Rolle der Technologiekompetenz, denn: „Nur mit höchster Professionalität kann man in der Umwelttechnik den Kampf um die weltweite Technologieführerschaft gewinnen. Die Zukunftsformel lautet: Green + Tech = Jobs“. Gemeinsam wiesen Wirtschaftslandesrat und IV Präsident darauf hin, dass man vor globalen Problemen stehe und es zentraler Teil einer steirischen „Energie-Mission“ sein müsse, dass bei den Bemühungen um den Klimaschutz das Know-How steirischer Firmen weltweit zum Einsatz komme.

Gerade die Umwelttechnik bietet derzeit wie kaum eine andere Branche ausgezeichnete Chancen, Technologien aus den verschiedensten industriellen Feldern der Steiermark einzusetzen und so zu neuen Produkten und Dienstleistungen zu kommen und damit neue Jobs zu schaffen. Sehr viele Firmen haben schon jetzt einen engen Konnex vor allem zum Thema Energieeffizienz, mit dem profitable Geschäftsfelder aufgeschlossen werden können. Bereits heute beschäftigen sich laut Berechnungen der IV Steiermark rund 50.000 Mitarbeiter in steirischen Industrieunternehmen mit Umwelt, Energieeffizienz und nachhaltiger Energiegewinnung. Diese Zahl soll erheblich erweitert werden. Die ECO WORLD STYRIA hat sich wiederum zum Ziel gesetzt, die Anzahl der steirischen Technologieführer in der Umwelttechnik bis 2015 zu verdoppeln.

Auftakt dazu ist die Dialog-Konzeption im Rahmen der „Research 2010“. Hochkarätige Referentinnen und Referenten berichten über ihren Quereinstieg in die Umwelttechnik, so etwa der Leiterplattenhersteller AT&S über den Einstieg in die Photovolatik und der Fassadenbauer „sfl technologies“ über neue Energie-Fassaden. Im Rahmen von anschließenden sogenannten „ENABLING SPACES“ werden neue Möglichkeiten und Kooperationen sondiert.

„Die Steiermark hat mit ihren bestehenden Stärkefeldern enorme Potenziale in der Umwelt- und Energietechnik – zur Nutzung dieser braucht es jedoch den einen oder anderen Anstoß, insbesondere zwischen den Unternehmen selbst. Wir möchten mit dieser neuen Konzeption einen innovativen Ansatz liefern“, wird seitens der Veranstalter betont.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: http://www.eco.at/cms/153/4043/GreenTech+-+Gesch%E4ftschancen+f%FCr+Ihr+Technologie-Unternehmen+in+der+Umwelttechnik/
Rückfragen: Dr. Thomas Krautzer, 0316/321528-0, t.krautzer@iv-net.at oder Ing. Bernhard Puttinger, 0676 4265016, puttinger@eco.at


 

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