Graz ist Hotspot für die Städte der Zukunft

19. Januar 2016

 

1.500 Teilnehmer – 180 Vortragende – 300 Städte – mehr als 50 Nationen: Die URBAN FUTURE Global Conference ist eine weltweit einzigartige Vernetzungsplattform für Menschen, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement Städte nachhaltig verändern. Im Fokus stehen die Kernthemen Mobilität, Stadtplanung, Kommunikation und Ressourcenschonung. Vom 2. bis 3. März 2016 tauschen sich Spezialisten und Entscheider aus hunderten Städten untereinander über Projekte, Herausforderungen, Better Practices und geplante Vorhaben aus.


Graz wird am 2. und 3. März 2016 zum internationalen Hotspot für die Städte der Zukunft: die URBAN FUTURE Global Conference ist eine der weltweit größten Veranstaltungen für nachhaltige Stadtentwicklung. Rund 1.500 Teilnehmer tauschen sich über die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen städtische Mobilität, Klimaschutz, Ressourcenschonung, City Leadership und Kommunikation in Metropolen aus. City Changers aus vier Kontinenten – darunter der ehemalige Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, die Stadtentwicklungsexpertin und Gründerin von Tel Aviv Global Hila Oren oder der dänisch-kanadische Vordenker für städtische Mobilität Mikael Colville-Andersen – zählen zu den Vortragenden.

1.500 Teilnehmer – 180 Vortragende – 300 Städte – mehr als 50 Nationen: Die URBAN FUTURE ist eine weltweit einzigartige Vernetzungsplattform für City Changers – für Menschen, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement Städte nachhaltig verändern. Im Zentrum steht der offene, kritische Austausch von Erfahrungen und Learnings im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung.

„Vor dem Hintergrund des Pariser Klimaschutzabkommens, in dem beschlossen wurde, die globale Erderwärmung auf 1,5°C zu beschränken, ist es das Gebot der Stunde, Ballungsräume nachhaltig klimaschonend und umweltfreundlich auszurichten. Bei der URBAN FUTURE Global Conference finden sich Veränderer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, die in ihren jeweiligen Bereichen bereits massive Veränderungen vorangetrieben haben“, erklärt Gerald Babel-Sutter, Geschäftsführer und Programmdirektor der Konferenz. „Wir bieten den Raum dafür von den Besten zu lernen. Die präsentierten Fallbeispiele können jenen helfen, die in Sachen Nachhaltigkeit noch am Anfang stehen. Und auch aus nicht so erfolgreichen Projekten zieht man wertvolle Erkenntnisse, die es zu teilen gilt“, so der Ideengeber der URBAN FUTURE.

Starke Partner, breites Netzwerk
Zu den Schlüsselpartnern der URBAN FUTURE Global Conference 2016 zählen u.a. die Weltbank Gruppe, die Europäische Kommission, der Ausschuss der Regionen sowie die Stadt Graz. Darüberhinaus genießt die Konferenz die Unterstützung von rund 75 Organisationen und Unternehmen weltweit, darunter das Ministerium für ein Lebenswertes Österreich (BMLFUW), das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), das Austrian Institute of Technology (AIT), der österreichische Städtebund, die Österreichische Post, Siemens, Doppelmayr sowie Saubermacher.

2016 werden die „Smart Cities Days“, die bereits zum dritten Mal stattfindende gemeinsame Fachtagung des Klima- und Energiefonds und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), erstmals im Rahmen der URBAN FUTURE stattfinden. Gemeinsam mit den „Smart Cities Days“ bringen die beiden Konferenzen die österreichische Smart Community mit ihren internationalen KollegInnen zusammen und bieten heimischen Projekten die Gelegenheit sich einem internationalen Publikum zu präsentieren.

Vier Kernthemen: Mobilität, Stadtplanung, Kommunikation und Ressourcenschonung
In 40 Sessions werden sich die City Changers zu so unterschiedlichen Themen wie Fahrradfreundlichkeit, Bauordnungen für nachhaltige Gebäude, Digitalisierung und neuen Abfallkonzepten in Städten austauschen.

Auch heuer sind zahlreiche prominente Redner der Einladung der URBAN FUTURE gefolgt.

• Klaus Wowereit, ehemaliger Berliner Bürgermeister. Unter seiner Führung entwickelte sich die deutsche Hauptstadt zwischen 2001 und 2014 zu einem Hot-spot für Kreative und Start-up Unternehmen aus der ganzen Welt.

• Mick Cornett, amtierender Bürgermeister von Oklahoma City, berichtet von seiner Initiative „This city is going on a diet“. Inspiriert durch seine eigene Gewichtsabnahme rief Cornett 2007 die Bewohner Oklahoma Citys dazu auf, auch abzunehmen. Im Laufe des Projekts verloren die Einwohner in Summe mehr als eine halbe Million Kilo und die Stadt startete eine 800 Millionen Dollar Investition in Parks und städtischen Verkehr.

• Mit ihrem Beratungsunternehmen bzw. Think-tank Red Thread berät die Bestseller-Autorin Rahaf Harfoush Organisationen darin, digitale Trends als strategische Chancen zu nutzen. Die digitale Antropologin unterrichtet im MBA Programm der Science Po in Paris und war maßgeblich im „Technology Pioneers“ Programm des Weltwirtschaftsforums in Genf beteiligt.

• Der dänisch-kanadische Städtedesigner und Geschäftsführer der Copenhagenize Design Company Mikael Colville-Andersen zählt zu den führenden Mobilitätsexperten Europas. Mit Copenhagenize berät er Städte und Regierungen bei der Planung und Umsetzung von Projekten zur Steigerung von Fahrradfreundlichkeit.

• Als Teil der Tel Aviv-Yafo Stadtverwaltung engagiert sich die Stadtentwicklungsexpertin Hila Oren mit ihrer Initiative Tel Aviv Global erfolgreich darum, die israelische Großstadt aus finanzieller, digitaler und kreativer Sicht für ausländische Gründer attraktiver zu gestalten.

• Rui Moreira ist der erste unabhängige Kandidat im Bürgermeisteramt der portugiesischen Hafenstadt Porto. Ursprünglich Unternehmer und Investor, vetritt Moreira u.a. als Kolumnist und politischer Kommentator mit Leidenschaft die Interessen seiner Stadt.

Informationen zu allen weiteren Speakern befinden sich hier: http://www.urbanfuture.at/de/speaker/

URBAN FUTURE Global Conference
Die URBAN FUTURE Global Conference versteht sich als Netzwerk- und Austauschplattform für Infrastruktur-Experten und politische Entscheidungsträger im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung. Bereits bei ihrer Premiere im November 2014 brachte die URBAN FUTURE mehr als 1.000 führende Experten aus aller Welt in Graz zusammen, die anhand von 170 Fallstudien und Vorträgen nachhaltige Ansätze behandelten. Damit etablierte sie sich schnell zu einer der der weltweit größten Konferenzen für nachhaltige Städte.

Am 2. und 3. März 2016 werden mehr als 1.500 Teilnehmer aus 300 Städten in 50 Nationen erwartet. Ziel der zweitägigen Veranstaltung in Graz ist es, City Changers aus Städten jeder Größe – von Bürgermeistern, Stadträten, Abteilungsleitern, über Projektleiter und -mitarbeiter, Regierungsvertreter, Leiter städtischer Versorgungsunternehmen, bis hin zu Beratern, Journalisten, Wissenschaftern und Mitarbeitern von NGOs – eine Plattform für Erfahrungsaustausch zum Kernthema nachhaltige Stadtentwicklung zu bieten.
www.urbanfuture.at

Terminaviso Auftakt-Pressekonferenz
URBAN FUTURE Global Conference 2016 am 2. März 2016 11:30, Messecongress Graz/Österreich mit:
• Andrä Rupprechter, Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft,
• Siegfried Nagl, Bürgermeister der Stadt Graz
• Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlaments und Co-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei
• Gerald Babel-Sutter, Geschäftsführer und Programmdirektor der URBAN FUTURE Global Conference

Rückfragehinweis
Christa Danner
Pressebüro URBAN FUTURE Global Conference
+43 (0) 664 60508814
media@urban-future.at

 
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