Gold für Österreichs Clusterarbeit

21. August 2012

 

Mit 98% der erreichbaren Punktzahl demonstriert das Cluster Management des steirischen Umwelttechnik Clusters ECO WORLD STYRIA Exzellenz auf allerhöchstem Niveau und wird mit dem Gold Label der europäischen Cluster Excellence Initiative (ECEI) ausgezeichnet. Gleichzeitig übernimmt ECO damit auch die klare Nr.1 Position unter den bisher 8 weltweit vergebenen Gold Labels. Cluster und Netzwerke sind vor allem […]


Mit 98% der erreichbaren Punktzahl demonstriert das Cluster Management des steirischen Umwelttechnik Clusters ECO WORLD STYRIA Exzellenz auf allerhöchstem Niveau und wird mit dem Gold Label der europäischen Cluster Excellence Initiative (ECEI) ausgezeichnet. Gleichzeitig übernimmt ECO damit auch die klare Nr.1 Position unter den bisher 8 weltweit vergebenen Gold Labels.


Cluster und Netzwerke sind vor allem in Europa zu wahren Wirtschaftsmotoren geworden. In der Steiermark hat diese Form der Kooperation zwischen Wirtschaft, Forschung und Verwaltung bereits lange Tradition. Die wirtschaftliche Dynamik der Unternehmen im steirischen Energie- und Umwelttechnik Cluster ECO WORLD STYRIA wurde bereits mit der Platzierung als weltbester Cleantech Cluster im Jahr 2010 und mit der Verleihung des RegioStars Award heuer im Frühjahr belegt.

Wissen wo man steht
Im ersten Halbjahr 2012 unterzog sich das ECO Cluster Management einer eingehenden Zertifizierung durch die Europäische Cluster Excellence Initiative und erlangte als erster österreichischer Cluster die höchste zu erreichende Auszeichnung, das prestigeträchtige Gold Label. Ziel der von der Europäischen Kommission eingeführten Zertifizierung ist es, den Professionalitätsgrad der Cluster zu steigern, sich mit anderen Clustern zu vergleichen, voneinander zu lernen und Weiterentwicklungspotenziale aufzuzeigen. Die Auditierung für außerordentliche Leistungen zur Stimulation von Kooperationen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der in einem Cluster verbundenen Unternehmen wurde von externen Auditoren, geleitet vom VDI Verein Deutsche Ingenieure, durchgeführt. Evaluiert wurde die Cluster Arbeit an Hand von 34 Indikatoren, wovon ECO 33 Mal die Höchstpunktezahl erreichte. Ausschlaggebend für die hohe Bewertung war die strategische und praxisnahe Ausrichtung des Clusters. Damit führt ECO die bisher europaweit existierenden 8 Gold Label Cluster klar an (weitere Auditierung sind momentan im Prozess). Für Unternehmen und Organisationen ist das Label eine wichtige Orientierung, um die Qualität eines Clusters zu bewerten.

Im Cluster Stärken stärken
Die Clusterarbeit im Bereich der Energie- und Umwelttechnik ist eine von drei Säulen der steirischen Wirtschaftsstrategie 2020 – Wachstum durch Innovation. „Wir entwickeln den Wirtschaftsstandort Steiermark entlang von Stärkefeldern, und die Clusterstrategie ist einer der wichtigsten Faktoren für steirische Unternehmen auf internationalen Märkten erfolgreich zu sein. Der Umwelttechnologiecluster ECO WORLD STYRIA zeichnet sich durch das professionelle Management des Clusters, die angebotenen Vernetzungsmöglichkeiten und die Leistungen für diese Branche aus. Ich freue mich für das Team der ECO für die Auszeichnung und gratuliere herzlich dazu!“, so der steirische Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann.

Den Unternehmen Nutzen stiften
Für die 180 Mitglieder des Cluster hängt die Qualität des Clusters nicht zuletzt vom individuell erzielten Nutzen ab. „Das gelingt umso besser, je intensiver der Austausch zwischen den Mitgliedern und dem Cluster Team stattfindet“, so Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA. „Uns ist es wichtig mit den angebotenen Services Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Verwaltung noch stärker zu vernetzen, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und industrielle F&E zu forcieren“, so Puttinger weiter. Vier Beispiele veranschaulichen die unterschiedlichen Nutzenebenen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie die Arbeit im Cluster Team.
„Auf Initiative und mit Unterstützung der ECO ist es uns gelungen in China Fuß zu fassen und zwei Projekte in Millionenhöhe abzuwickeln“, so Dr. Thomas Dielacher von Stenum. Für Dr. Karl Grabner, Vorstand der Binder+Co AG, war es ein von ECO vermittelter Kontakt, der die rasche Finanzierung eines Millionen Projekts ermöglichte. Dr. Wolfgang Staber, pro Aqua kann auf zwei neue internationale Kunden verweisen, die er über ECO in Dänemark gefunden hat. Und Professor Roland Pomberger, Montanuni Leoben sieht in ECO den „Motor und Antreiber im steirischen Umwelttechniksektor“ mit dem er auch neue Forschungsprojekte entwickeln kann.

Dynamische Wirtschaftsentwicklung
ECO WORLD STYRIA hat über die Jahre seit der Entstehung des Clusters eindrucksvoll gezeigt, wie durch gezielte Stimulation der Region Wirtschaftswachstum möglich ist. In den letzten 5 Jahren konnten die 180 Cluster-Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Umwelttechnik Umsatz verdoppeln und die Anzahl der Arbeitsplätze um jährlich 10% erhöhen. Von den 6,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz der Unternehmen werden 87% im Export erzielt. Der Forschungsaufwand der Branche weist mit 4,7% den Weg hin zu weiteren Innovationen „made in Styria“. Die Strategie, die der Cluster ECO WORLD STYRIA verfolgt, sieht vor, die Zahl der Technologieführer in der Steiermark bis 2015 zu verdoppeln und den Standort international als Green Tech Valley zu positionieren.

Gold Label frei zum Download unter: www.eco.at/cms/416/8186

Rückfragehinweis: Dr. Sabine Marx, ECO WORLD STYRIA, +43 316 40 77 44-16, marx@eco.at

 
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