FGM: Der Arbeitsweg als „Trainingsgerät“

16. Januar 2012

 

Sehr viele MitarbeiterInnen könnten ihre Arbeitswege problemlos – auf alle Fälle stressfreier und gesünder – mit dem Fahrrad oder in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, oft fehlt es jedoch am entsprechenden Anreiz. Diesen bietet die kostenlose Mitmachaktion „Öko-MOBIL“! Denn das internetbasierte Öko-MOBIL-Tool zeigt auf, wie die MitarbeiterInnen ihren täglichen Arbeitsweg bewältigen, und spornt an, in […]


 

Sehr viele MitarbeiterInnen könnten ihre Arbeitswege problemlos – auf alle Fälle stressfreier und gesünder – mit dem Fahrrad oder in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, oft fehlt es jedoch am entsprechenden Anreiz. Diesen bietet die kostenlose Mitmachaktion „Öko-MOBIL“! Denn das internetbasierte Öko-MOBIL-Tool zeigt auf, wie die MitarbeiterInnen ihren täglichen Arbeitsweg bewältigen, und spornt an, in einen firmeninternen wie auch firmenexternen Wettstreit um die meisten umweltfreundlich zurückgelegten Kilometer zu treten.

Jeder Betrieb konzentriert sich nach seinen Möglichkeiten darauf, kosten- und ressourcensparend zu wirtschaften. Während betriebsintern bereits sehr viel in den Bereichen Energie und Abfall getan wird, wird dem Bereich der Mobilität noch recht wenig Beachtung geschenkt. Und wenn, wird betriebliche Mobilität in erster Linie mit dem Transport von Gütern oder mit Dienstwegen gleichgesetzt.

Betriebliche Mobilität umfasst jedoch auch den Weg der MitarbeiterInnen zur Arbeit und den Weg der Kunden und Kundinnen zum Betrieb. Dadurch, dass zwei Drittel aller Wege zur Arbeit mit dem Pkw zurückgelegt werden, stehen Betriebe vor nicht zu unterschätzenden Herausforderungen: Zum einen sind – vor allem im städtischen Ballungsraum – teure Parkraumflächen für MitarbeiterInnen und KundInnen erforderlich, zum anderen erhöhen sich für Betriebe laufend die Kosten, die durch staubedingte Verspätungen der MitarbeiterInnen und des Lieferverkehrs oder durch Verkehrsunfälle, Stress und Bewegungsmangel bedingten Krankenstand verursacht werden.

Eine Möglichkeit, wie Sie als Betrieb Ihre MitarbeiterInnen motivieren können, sanft mobil und aktiv zum Betrieb zu kommen, ist die Teilnahme an „Öko-Mobil“. Indem Ihre MitarbeiterInnen – am besten täglich – in das internetbasierte Öko-MOBIL-Tool eintragen, wie sie zum Betrieb gekommen sind, machen sie sich auf zu einer virtuellen Tour durch die Steiermark. Das Ziel besteht darin, im Laufe eines Kalenderjahres alle zwölf Stationen dieser „Xund mobilen Genussreise durch die Steiermark“ zu erreichen. Bei jeder Station gibt es wertvolle Ausflugstipps zum Radfahren, Wandern und Spaziergehen sowie Rezepte oder Informationen zur Sanften Mobilität zum Downloaden. Wie weit Sie als Betrieb mit Ihren MitarbeiterInnen auf dieser Reise gekommen sind, sehen Sie auf der interaktiven Steiermarkkarte. Zusätzlich gibt es für Sie und Ihre MitarbeiterInnen eine stets aktuelle Auswertung, wie viele Kilometer Sie als Betrieb bereits sanft mobil zurückgelegt und wie viel CO2 Sie eingespart haben.

Melden Sie sich bei www.healthy-region.eu/oekotool an und profitieren Sie und Ihre MitarbeiterInnen davon, öko-mobil unterwegs zu sein!

Link: www.healthy-region.eu/oekotool

Quelle: Forschungsgesellschaft Mobilität – FGM-AMOR gemeinn. GmbH / 09.01.2012

 

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