F&E-Teamwork für eine saubere Zukunft

15. April 2011

 

Graz. Klimawandel, atomarer Supergau, die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Afrika und Nahost geben aktuell genug Anlass, neuen, innovativen Energiesystemen endlich mehr Platz zu machen. Der steirische Umwelttechnik Cluster Eco World Styria, die TU Graz und die Industriellenvereinigung Steiermark versammelten daher kürzlich über 70 Entwicklungsleiter aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Auftaktveranstaltung des neuen „Cleantech […]


 

Graz. Klimawandel, atomarer Supergau, die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Afrika und Nahost geben aktuell genug Anlass, neuen, innovativen Energiesystemen endlich mehr Platz zu machen. Der steirische Umwelttechnik Cluster Eco World Styria, die TU Graz und die Industriellenvereinigung Steiermark versammelten daher kürzlich über 70 Entwicklungsleiter aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Auftaktveranstaltung des neuen „Cleantech Innovators Club” in der Aula der Technischen Universität Graz.

Zwei markante Faktoren sind es, die in der Steiermark einen besonders fruchtbaren Nährboden für den innovativen Dialog bilden: Einerseits die sehr hohe Forschungsquote mit 4,3% vom BRP sowie eine generell hohe Kompetenz im Bereich der Umwelttechnik; andererseits die hohe Konzentration von Technologie-Unternehmen innerhalb und außerhalb der Umwelttechnik, die in der Steiermark rund fünf Mal höher als der EU-Schnitt ist.

Während die Universitäten und Forschungseinrichtungen verstärkt auf Drittmittel setzen, streben die steirischen Unternehmen als Zukunftsstrategie eine Innovations- bzw. Qualitätsführerschaft an. Diese hochgradig komplementären Voraussetzungen sollen im Cleantech Innovators Club zu mehr Miteinander, Querdenken und einer verstärkten Kooperation der beiden Gruppen genutzt werden.

Forschung fördern
Schon die Auftaktveranstaltung machte das Potenzial, die Kompetenz und auch den Kooperationswillen spürbar. Die hochrangig besetzten Diskussionsrunden zwischen den Technologieunternehmen sowie Forschern der TU Graz, der Montanuniversität Leoben, Joanneum Research, der Karl-Franzens Uni Graz und der Kompetenzzentren drehten sich um Themenkreise wie Ressourceneffizienz, Smart Cities, waste/fuel to energy, innovative Fassaden, Chancen aus dem Klimawandel und mehr.

Positives Feedback
Die Veranstaltung wurde per Feedback-Analyse zu 100% positiv bewertet; 90% der Teilnehmer wünschen sich dieses Zusammentreffen mindestens zwei Mal jährlich.Franz Stelzer, Vizerektor der TU Graz, Bernhard Puttinger, GF der Eco World Styria und Thomas Krautzer, GF der IV Steiermark, fanden ihren Ansatz bestätigt: „Der Funke springt über. Mit diesem ‚Technologie-Forum‘ schaffen wir eine unglaublich wichtige und fruchtbare Voraussetzung für kooperative Forschungsvorhaben und nachfolgende Technologiekooperationen.”

Weiteren Anreiz zu Innovationen bietet auch der „Fast Forward Award“, der jetzt wieder in eine neue Runde geht. Gesucht werden besondere Innovation, die im letzten Jahr entwickelt und auf den Markt gebracht wurden. Anmeldungen unter

www.sfg.at
www.eco.at

Zum Originalartikel.

Quelle: medianet.at / 8.4.2011

 

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