Energie- und Wassersparen als Gebot der Stunde

23. August 2010

 

Die Ausgaben für Strom, Wasser und Heizungen steigen zum Teil rasant, sowohl im privaten als auch im öffentlichen und unternehmensbezogenen Bereich. Neben dem ständigen Anstieg der Kosten nimmt zumeist auch der Verbrauch zu – oft unmerklich für den Abnehmer. Dabei wäre das Kosten- und Verbrauchsmanagement einfach durchzuführen.Steigende Kosten für Energie und Wasser werden für private […]


Die Ausgaben für Strom, Wasser und Heizungen steigen zum Teil rasant, sowohl im privaten als auch im öffentlichen und unternehmensbezogenen Bereich. Neben dem ständigen Anstieg der Kosten nimmt zumeist auch der Verbrauch zu – oft unmerklich für den Abnehmer. Dabei wäre das Kosten- und Verbrauchsmanagement einfach durchzuführen.

Steigende Kosten für Energie und Wasser werden für private und öffentliche Haushalte, aber auch für Unternehmen immer öfter zur Belastungsprobe. Oft sind es aber „nur“ ganz banale Fehler, welche die Kosten in die Höhe schnellen lassen. So ist nach Schätzungen von Experten jede fünfte Heizung falsch eingestellt – sowohl im öffentlichen Bereich, bei Unternehmen als auch in Privathaushalten. Dies schlägt sich in höherem Energieaufwand, mehr Kosten und höherer Umweltbelastung zu Buche. Eine schlecht eingestellte oder gewartete Heizung kann dreimal mehr Energie verbrauchen als eine gut gewartete und gut eingestellte Anlage.*

Die Energiekosten haben sich seit Beginn 2006 generell um durchschnittlich etwa 16 % erhöht, wie aus der Grafik der Energieberatungsstelle des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung hervorgeht.² Eine permanente Überwachung der Verbrauchsdaten ist unumgänglich zur Erkennung von Einsparungspotentialen, außerdem ist es ein perfektes Diagnose- und Analysewerkzeug, mit dessen Hilfe man Fehlfunktionen erkennen und Energiemanagement par excellence betreiben kann. Mit Hilfe einer neuen steirischen Entwicklung – dem GO Power ModulTM – ist dies für jeden beliebigen Zähler möglich. Anhand der Verbrauchsdatenaufzeichnung, die im Zehn-Minuten-Takt oder öfter erfolgt, kann exakt eruiert werden, wann und mit welcher Intensität eine Heizung in Betrieb ist. Dies ist auch für nicht ständig benutzte Gebäude (Schulen, Wochenendhäuser …) zweckdienlich, um etwa mit Hilfe der Warn- und Meldungsfunktion sofort auf ausgefallene Heizungen hingewiesen zu werden und somit Folgeschäden vermeiden zu können.

Ähnliches gilt für den Wasserverbrauch. Beispielsweise erhöhte sich die Kanalbenützungsgebühr (meist anhand des Wasserverbrauches errechnet) der steiermärkischen Gemeinden zwischen 1995 und 2009 um durchschnittlich 91,27 %.³ Den Wasserverbrauch exakt zu kennen ist jedoch nicht nur wichtig, um Kosten zu sparen, sondern auch wesentlich, um etwaige Störquellen wie kaputte Rohre bzw. defekte WC-Spülungen sofort zu erkennen und Schadens vermeidende und vermindernde Maßnahmen ergreifen zu können.

GOdata bietet eine Komplettlösung, die Verbrauchsdaten exakt eruiert, auswertet und Informationsund Warnmeldungen bei Über- und Unterschreitungen per SMS oder Email an die verantwortliche Stelle liefert. Es ist ein universell einsetzbares System, dass für alle Zähler geeignet ist und keine Serviceunterbrechung bei der Installation erforderlich macht.

Dieses, in einigen Gemeinden der Steiermark bereits erfolgreich erprobte System wurde gerade beim Patentamt eingereicht. Und das Interesse an der GOdata-Lösung wächst rasant – aktuell wird es gerade von der Stadt Graz auf Herz und Nieren getestet.

Weitere Informationen finden sie unter www.godata.at.

* http://oesterreich.orf.at/vorarlberg/stories/228812/
² http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/2628249/DE/
³ Kanalabgaben in den steirischen Gemeinden, www.akstmk.at

 
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