ECO WORLD STYRIA-Unternehmen erhalten exklusiven Zugang zu Umweltprojekten in China

25. November 2010

 

China, Vietnam, die USA oder Russland – steirische Unternehmen haben massive Chancen im Umwelttechnikbereich. Als weltbester Umwelt-Technik-Cluster setzt ECO WORLD STYRIA dabei auf Technologiekompetenz und konkrete, internationale Kooperationen. Im Zuge einer chinesischen Delegation in Graz hat ECO mit der chinesischen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft TEDA einen Partnervertrag unterzeichnet. Damit erhalten steirische Unternehmen Zugang zu den anstehenden 1000 Umwelt-Projekten […]


 

China, Vietnam, die USA oder Russland – steirische Unternehmen haben massive Chancen im Umwelttechnikbereich. Als weltbester Umwelt-Technik-Cluster setzt ECO WORLD STYRIA dabei auf Technologiekompetenz und konkrete, internationale Kooperationen. Im Zuge einer chinesischen Delegation in Graz hat ECO mit der chinesischen Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft TEDA einen Partnervertrag unterzeichnet. Damit erhalten steirische Unternehmen Zugang zu den anstehenden 1000 Umwelt-Projekten in der boomenden Industrie-Region Tianjin, in der rund 120 der weltweit führenden Forbes-500-Unternehmen produzieren.

China hat in den letzten zehn Jahren einen massiven Aufschwung erlebt. War es früher die Automobilindustrie, so ist jetzt die Umwelttechnik die Boomtechnologie für China. Im Zuge der steirischen Wirtschaftsdelegation unter Leitung des steirischen Wirtschaftlandesrates Christian Buchmann im Vorjahr wurde der Kontakt zur Tianjin Binhai Region und der staatlichen Wirschaftsentwicklungsgesellschaft TEDA geknüpft. Nun erfolgte unter der Leitung von Kurt Kliner, Hereschwerke, der chinesische Gegenbesuch in Graz, bei welchem das Kooperationszertifikat der TEDA an die ECO WORLD STYRIA persönlich übergeben wurde. Damit ist ECO einer der 20 weltweiten Partner, welche Technologien für die anstehenden 1000 Umwelt-Projekte empfehlen. So soll auch das Ziel des brandaktuellen 5-Jahres-Plans zur Reduktion der CO2-Intensität um 20% (relativ zur Wirtschaftsleistung) erreicht werden.

„Ein sehr großer Vorteil für die ECO-Firmen sind die hervorragenden Referenzen und die guten Kontakte zu den chinesischen Regierungsstellen“, sagt Buchmann:„Mit einem Wirtschaftswachstum von jährlich acht Prozent liegt China an der Spitze. Im Rahmen dieser Kooperationsvereinbarung entstehen nun für die innovativen ECO WORLD STYRIA Unternehmen konkrete Geschäftschancen.“ „Dass die Kontakte zwischen ECO WORLD STYRIA und China bereits nach einem Jahr solche Früchte tragen, ist Beweis für höchste Wertschätzung der steirischen Umwelttechnikkompetenz“, freut sich Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA über die Kooperation.

Derzeit sind beispielsweise in Tianjin Binhai Area, einer der größten Industrieregionen im Norden Chinas, 1000 Umwelt-Technik-Projekte in Planung, von denen binnen kürzester Zeit 400 Projekte konkret werden. Aufgrund der Nähe zu Peking und der starken Verschmutzung durch die enorme Anzahl von Unternehmen wurde Tianjin von der Zentralregierung als die neue „ECO-CITY“ in China definiert. Ein paar Zahlen verdeutlichen das ungeheure Wachstumspotenzial: Zwischen 1993 und 2006 hat sich die Wirtschaftsleistung von Tianjin fast verzwanzigfacht. Das Exportvolumen betrug 2006 23 Milliarden Dollar – gegenüber 200 Millionen Dollar im Jahr 1993. 120 der weltweit 500 Top-Unternehmen sind in der Region tätig – mit steigender Tendenz.

„Die Chinesen verstehen, dass die zunehmende Umweltproblematik ihren eigenen Lebensstil bedroht“, sagt Kurt Kliner: „Wenn man kein Geld in die Kläranlagen investiert, hat man eben auch kein Trinkwasser mehr.“ Seit zehn Jahren ist Kliner ist im Auftrag des Wildoner Automatisations-Unternehmens Hereschwerke in China tätig und wurde immer wieder mit Projekten konfrontiert, die über die Kernkompetenz von Hereschwerke hinausgehen. „Warum sollten da nicht andere österreichische Firmen zum Zug kommen“, erklärt er, „und ECO WORLD STYRIA war für mich dabei die erste Adresse.“

Delegationsreisen haben Tradition in der steirischen Wirtschaft und die regelmäßigen internationalen Reisen mit unzähligen Kontakten zwischen den Unternehmen und potenziellen Auftraggebern haben sich als sehr wertvoll für das Netzwerk erwiesen. Mittlerweile ist dieses Green Tech Valley Steiermark das primäre Delegationsziel für Umwelttechnik in Österreich. Allein in den letzten Monaten sind rund 100 internationale Firmen im Zuge von zahlreichen Delegationen zu Gesprächen mit ECO-Unternehmen in die Steiermark gekommen. Am kommenden Montag nimmt eine steirische Delegation Kurs auf St. Petersburg/Russland mit einem Marktpotenzial von rund 823 Mrd. Euro für Umwelttechnikanbieter.

Rückfragehinweis: ECO WORLD STYRIA, Sabine Marx, T +43 316 407744, marx@eco.at

 

Copyright Fotos: Umwelttechnik Netzwerkbetriebs GmbH

Mr. Wu Guo Hua, Director Environmental Protection TEDA überreicht Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA den TEDA Contract.

von links: DI W. Landler, Hereschwerke; Mr. Wang Zhongming, Teda Eco Center; Mr. Wan Jie Chen, Sinoplex; K. Kliner, Hereschwerke; Dr. K.H Dernoschegg, ICS; Mrs. Zhang Ying, Tianjin Tech.Commission; Mr. Wu Guo Hua,Teda; Ing. B.Puttinger, ECO WORLD STYRIA;

 

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