ECO WORLD STYRIA entwickelt „The World´s Green Tech Valley“

7. Januar 2011

 

Mit vier Unternehmen als Miteigentümern und mit neuer Strategie 2010 bis 2015 will der Umwelttechnik-Cluster ECO WORLD STYRIA die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Green Tech Valley weiterentwickeln. Diese sind auch 2009 bei Umsatz und Beschäftigung um 5 % gewachsen.Die Konjunkturzahlen für das Krisenjahr 2009 untermauern die positive Dynamik der 160 ECO WORLD STYRIA-Unternehmen: Diese […]


 

Mit vier Unternehmen als Miteigentümern und mit neuer Strategie 2010 bis 2015 will der Umwelttechnik-Cluster ECO WORLD STYRIA die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Green Tech Valley weiterentwickeln. Diese sind auch 2009 bei Umsatz und Beschäftigung um 5 % gewachsen.

Die Konjunkturzahlen für das Krisenjahr 2009 untermauern die positive Dynamik der 160 ECO WORLD STYRIA-Unternehmen: Diese erzielten ein Umsatz-und Beschäftigtenplus im Umwelttechnikbereich von durchschnittlich 5 % gegenüber dem Rekordjahr 2008. Somit sind bereits über 14.000 Personen in der steirischen Umwelttechnik beschäftigt und erwirtschaften 2,8 Mrd. Euro pro Jahr zu über 90 % im Export. Durchschnittlich sind die Unternehmen von 2006 bis 2009 um 18,4% pro Jahr real gewachsen, wesentlich schneller als die globalen Märkte mit rund 10%. 5.000 Umwelttechnik-Arbeitsplätze wurden in diesen ECO-Unternehmen geschaffen.

Der Fokus der neuen ECO-Strategie bis 2015, mit der die steirische Energie-und Umwelttechnik weiterhin auf Erfolgskurs gehalten werden wird, liegt auf fünf strategischen Hebeln wie Stärkung des F&E-Profils, Umsetzung technologischer Exzellenzprojekte und Forcierung von technologischen Quereinsteigern in die Umwelttechnik. Die neue Strategie zielt darauf ab, die Unternehmen, die Forschungseinrichtungen und den Standort als „The World´s Green Tech Valley“ weiter zu entwickeln. Bis 2015 soll vor allem die Anzahl der Technologieführer verdoppelt, noch mehr Umwelttechnik Arbeitsplätze geschaffen und eine höhere internationale Wahrnehmung der Technologien erreicht werden. „Das Silicon Valley für Umwelttechnologien mit pulsierender Innovationskraft soll 2015 in der Steiermark liegen“, beschreibt Bernhard Puttinger, Geschäftsführer der ECO WORLD STYRIA, das Ziel.

Die Steiermark ist weltweit einer der „Hotspots“ für Umwelttechnologien mit hoher Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Energie- und Umwelttechnik. Mit der Beteiligung von vier Unternehmen an der Gesellschaft ist die ECO WORLD STYRIA nun auch Cluster nach dem erfolgreichen Modell des Public Private Partnership (PPP).

Neben den bisherigen Eigentümern SFG, Land Steiermark und Stadt Graz haben sich aus den Reihen der ECO Mitgliedsunternehmen an der GmbH beteiligt: Binder+Co AG, equadrat group, FIBAG Forschungszentrum für Integrales Bauwesen und KWB Biomasseheizungen. Diese werden nun die operative Steuerung von ECO mittragen, um allen 160 Mitgliedsunternehmen noch effektiveren Nutzen zu bringen.

„Das Arbeiten in Netzwerken und Clustern wird in der Steiermark besonders erfolgreich gelebt“, so Wirtschafts-und Innovationslandesrat Dr. Christian Buchmann. „Mit voller Kraft verfolgen die Unternehmen und das Wirtschaftsressort gemeinsam die Vision, die Steiermark analog zum Silicon Valley als Green Tech Valley für Energie-und Umwelttechnik zu positionieren“, betont Buchmann.

Die neuen privaten Miteigentümer der ECO setzen den gemeinsamen Fokus auch gezielt in diese Richtung. „Mit der Erweiterung um private Unternehmen in der ECO WORLD STYRIA wollen wir als KWB diese neue Partnerschaft leben, um das hohe Potenzial nachhaltiger Technologien aus der Steiermark konsequent zu erschließen“, so Stephan Jantscher, Geschäftsführer der KWB Biomasseheizungen. FIBAG-Vorstand Mario Müller dazu: „ECO wird die Steiermark zum World´s Green Tech Valley führen, einer weltweit einzigartigen Konzentration von Umwelttechnologie-Anbietern.“

„Durch die Beteiligung am weltbesten Umwelttechnik-Cluster wollen wir Flagge zeigen. Die damit verbundene Fokussierung gepaart mit Motivation und Engagement entspricht auch der Philosophie der Binder+Co AG“, ist Geschäftsführer Jörg Rosegger überzeugt. Bernhard Hammer, geschäftsführender Gesellschafter von equadrat group, zu seiner Motivation, mit an Bord zu sein: „Wir als Consulter leben vom vernetzten Zugriff auf Informationen. Das wird bei ECO WORLD STYRIA gelebt.“

„Innovativen Unternehmen bietet die Energie-und Umwelttechnik enorme Entwicklungschancen. Mit 4 von insgesamt 7 österreichischen Kompetenzzentren mit Energie-und Umwelttechnikschwerpunkten, zahlreichen Forschungseinheiten und einer der europaweit höchsten Forschungsquoten von 4,3 % ist die Steiermark führend“, so Puttinger. Viele Umwelttechnik-Unternehmen entwickeln und produzieren daher ihre Produkte und Dienstleistungen in dieser Region Österreichs.


Quelle: EU Regionalentwicklung / 15.12.2010

 

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