Eco-Cluster geht neue Wege

9. August 2010

 

Mit vier neuen Miteigentümern aus der Privatwirtschaft will der steirische Umwelttechnik-Cluster Eco World Styria seine Erfolge fortführen.Neben den bisherigen Eigentümern – SFG (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft), Land Steiermark und Stadt Graz -sind künftig vier Unternehmen als Eigentümer mit an Bord des steirischen Eco-Clusters: Binder & Co, die Equadrat-Gruppe, das Forschungszentrum für integrales Bauwesen (Fibag) und KWB Biomasseheizungen.„Diese […]


 

Mit vier neuen Miteigentümern aus der Privatwirtschaft will der steirische Umwelttechnik-Cluster Eco World Styria seine Erfolge fortführen.

Neben den bisherigen Eigentümern – SFG (Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft), Land Steiermark und Stadt Graz -sind künftig vier Unternehmen als Eigentümer mit an Bord des steirischen Eco-Clusters: Binder & Co, die Equadrat-Gruppe, das Forschungszentrum für integrales Bauwesen (Fibag) und KWB Biomasseheizungen.

„Diese Unternehmen werden die operative Steuerung von Eco mittragen“, begrüßt Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann das Modell des Public-Private-Partnership (PPP). „Ein Cluster kann nur dann erfolgreich sein, wenn er von den Unternehmen selbst getragen wird.“ Auch KWB-Geschäftsführer
Stephan Jantscher ist davon überzeugt: „Um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, müssen öffentlicher und privater Bereich zusammenarbeiten.“ Für Mario Müller, Geschäftsführer der Fibag, sind Netzwerke ideal, um unkompliziert an Kompetenzen zu gelangen. Und Equadrat-Chef Bernhard Hammer stimmt zu: ,,Wachsen kann man nur im Netzwerk.“ Für Binder & Co-Geschäftsführer Jörg Rossegger entspricht die Fokussierung des Clusters auf die Umwelt genau der Firmenphilosophie des von ihm geführten Unternehmens.

Im Jahr 2009 waren in der Steiermark etwa 14.500 Personen in der Umwelttechnik tätig, im Jahr davor waren es noch knapp 13.890. Der Umsatz lag im Vorjahr bei 2,83 Milliarden Euro und für 2010 rechnet man mit einem Umsatzwachstum von 16,3 Prozent.


Quelle: Steirische Wirtschaft / 30.07.2010

 

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