Das grüne Technik-Herz schlägt weiter kräftig

4. Februar 2013

 

Eco World Styria Der steirische Umwelttechnik-Cluster baut seine internationale Position weiter aus Internationalisierung und F&E-Kooperationen werden weiter vorangetrieben.Nicht nur landschaftlich hat sich die Steiermark den Titel „Das grüne Herz Österreichs” verdient, seit 1998 setzt das Land verstärkt auf die Umwelttechnik – mit großem Erfolg, wie internationale Vergleiche zeigen. Bereits im ersten Ranking der weltweiten Umwelttechnik-Cluster […]




Eco World Styria Der steirische Umwelttechnik-Cluster baut seine internationale Position weiter aus Internationalisierung und F&E-Kooperationen werden weiter vorangetrieben.

Nicht nur landschaftlich hat sich die Steiermark den Titel „Das grüne Herz Österreichs” verdient, seit 1998 setzt das Land verstärkt auf die Umwelttechnik – mit großem Erfolg, wie internationale Vergleiche zeigen.

Bereits im ersten Ranking der weltweiten Umwelttechnik-Cluster im Jahr 2011 hat das US-Venture-Capital-Netzwerk „Cleantech Group“ die steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Nummer 1 gewählt und die Position der „Eco World Styria“ als Weltmarktführer wurde auch im vergangenen Jahr wieder bestätigt.

Mit dem „RegioStars Award 2012“ hat die Europäische Kommission den steirischen Umwelttechnik-Cluster zum innovativsten Wachstumsprojekt Europas gekürt. Mit einer regionalen F&E-Quote von 4,3% der Wirtschaftsleistung ist die Steiermark europaweit an zweiter Stelle von 300 Regionen. Und beim EU-Cluster-Audit 2012 wurde Eco World Styria mit dem Gold-Label ausgezeichnet.

Ökologie rechnet sich
Dynamisch zeigen sich die Cluster-Betriebe auch in wirtschaftlicher Hinsicht: Seit Bestehen des Clusters sind die Umsätze der steirischen Green Tech-Unternehmen mit durchschnittlich 18% pro Jahr nominell (rund 16% pro Jahr real) wesentlich schneller als jene der Umwelttechnik-Weltmärkte mit durchschnittlich rund 10% gewachsen. Der Gesamtumsatz der Cluster-Unternehmen beträgt 8,5 Mrd. €, der reine Umwelttechnik- Umsatz mit ‚grünen‘ Produkten und Dienstleistungen 3,5 Mrd. € (+12,8% nominell bzw. +9,42 real). Das ist eine Verdoppelung in nur fünf Jahren.

„Das ‚Green Tech Valley‘ ist als erstklassiger Unternehmensstandort etabliert und der Hotspot für innovative Energie- und Umwelttechnologien. Bis 2015 wollen wir die Zahl der Technologieführer auf 20 und die der Green Tech-Jobs in steirischen Unternehmen auf 20.000 steigern”, so Bernhard Puttinger, GF der Eco World Styria. Dabei setzt man auf die Stärkung der Spitzenforschung, technologische Musterprojekte sowie die weitere Internationalisierung. Die bewährten Technologie-Round-Tables werden auch 2013 fortgesetzt. „Neben den Themen der Mitgliedsunternehmen werden u.a. die Bereiche Energiespeicherung, Smart Cities und Energieeffizienz weiterverfolgt. Aus diesen Gesprächen sollen sich F&E-Projekte bzw. Demonstrationsprojekte ergeben”, so Puttinger.


Als Nachfolger des ECO Future Radar wird das „ECO Technology Radar“ inhaltlich noch stärker auf bestehende und künftige steirische Stärken fokussieren. In Zusammenarbeit mit dem internationalen Netzwerk werden technologische Entwicklungen samt Marktchancen für die Mitglieder aufbereitet. Weiters wird für Grüne Produktund Dienstleistungs-Utopien der neue Wettbewerb „Green Tech Challenge“ ausgeschrieben.

Medianet, 25.1.2013


 
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