Cluster als Hot Spots für Innovationen

22. März 2011

 

Clusters & Innovation: C-Plus-Konferenz in Graz


 

Wenn Unternehmen erfolgreich in Clustern kooperieren, entwickelt sich beachtliche Innovationskraft. Die Erfolgsfaktoren dazu zu definieren und den Aufbau neuer Cluster zu fördern, sind die Ziele des EU- geförderten, internationalen Projekts „C-Plus“. Auf einer Konferenz an der Fachhochschule CAMPUS 02 in Graz wurden mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Praxiserfahrungen und Ziele diskutiert.

Nach Workshops des Scientific Board und des Steering Commitee von C-Plus mit den Partnerinstitutionen aus Deutschland, Italien, Polen, Tschechien, Ungarn und Österreich gaben Expertinnen und Experten in der Fachtagung: „Clusters & Innovation. Making ideas happen“ interessierten Unternehmern und Meinungsbildnern Einblicke in das aktuelle Forschungs- und Innovationsgeschehen innerhalb von Clustern.

Making Ideas Happen
Marcella Contini vom Lead-Partners CNA Emilia Romagna, stellte das Projekt „C-Plus“ vor und die Projektschritte von der Analyse über das Benchmarking bis zu Pilotprojekten, in denen „Cluster Manager“ unterstützend mitwirken werden.

Göran Lindqvist von der Stockholm School of Economics und Projektmanager des European Cluster Observatory präsentierte den wissenschaftlichen Status quo und hob Beispiele hervor, wie sich auch außerhalb von industriellen Ballungsräumen aus innovativen Geschäftsideen erfolgreiche Kooperationsformen entwickeln können. Gertraud Leimüller, Präsidentin der „creativ wirtschaft austria“, wies darauf hin, dass es heute weniger die neuen Produkte und neuen Technologien sind, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft verändern, sondern die neuen Dienstleistungen.

Balázs Barta, Pannonian Business Network, erläuterte die Kriterien einer erfolgreichen Clusterbildung: es käme darauf an, sich gezielt auf Projekte zu konzentrieren, für die sich die besten Erfolgsprognosen abzeichnen. Jörg Koppelhuber, Holzcluster Steiermark, beschrieb, wie es sukzessive gelingt den traditionellen Grundwerkstoff Holz zum Innovationsträger zu entwickeln. Christoph Adametz, TU Graz, EU-Projekt „Innovation 2020“, stellte die F&E Transferangebote technischer Hochschulen in Unternehmen, speziell auch KMU vor.

Ergänzende Informationen:
Projekt: C-Plus. Implementing world class clusters
Das Projekte C-Plus wird im Rahmen des Central Europe Programmes durchgeführt und aus Mitteln des European Regional Development Fund kofinanziert.

Inhaltlich geht es um die Analyse von Clustern, insbesondere im Hinblick auf das Innovationsverhalten von Klein- und Mittelunternehmen innerhalb dieser Cluster. In mehreren Projektschritten, von der Erhebung der Charakteristik bereits erfolgreicher Cluster über die methodische Evaluierung bis zur Entwicklung von Kooperationsszenarien, soll in Pilotprojekten ein professionelles Cluster Management Modell aufgebaut werden.
http://projectc-plus.eu

C-Plus und die FH CAMPUS 02
Die Studienrichtung Informationstechnologien & Wirtschaftsinformatik der FH CAMPUS 02 ist der österreichische Partner im Projekt C-Plus. Unter anderem wird hier als Beitrag eine Studie über die Erfolgsfaktoren von Clustern in Tirol und Oberösterreich erstellt, in die 50 Unternehmen einbezogen werden. Gleichzeitig wird die Fachkompetenz der Studienrichtung auf dem Gebiet des IT-gestützten Service Engineering eingebracht.

Rückfragehinweis:
Medienkontakt zu C-Plus und FH-CAMPUS 02:
Mag.a Barbara Schantl
barbara.schantl@campus02.at, Tel.: +43 316/6002 786

 

Quelle: ots.at/22.03.2011

Zum Originaltext HIER.

 

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