Binder+Co legt im 1. Halbjahr 2011 weiter deutlich zu

18. August 2011

 

Der innovative Maschinen- und Anlagenbauer aus Gleisdorf schließt das 1. Halbjahr 2011 erfolgreich ab: Der Umsatz konnte um 31 % auf EUR 33,59 Mio., das EBIT um 35 % auf EUR 3,03 Mio. gesteigert werden. Der Auftragseingang legte um 45 % auf EUR 43,08 Mio., der Auftragsstand um 53 % auf EUR 33,46 Mio. zu. […]


Der innovative Maschinen- und Anlagenbauer aus Gleisdorf schließt das 1. Halbjahr 2011 erfolgreich ab: Der Umsatz konnte um 31 % auf EUR 33,59 Mio., das EBIT um 35 % auf EUR 3,03 Mio. gesteigert werden. Der Auftragseingang legte um 45 % auf EUR 43,08 Mio., der Auftragsstand um 53 % auf EUR 33,46 Mio. zu. Zuletzt hat Binder+Co mit der Akquisition des italienischen Maschinenbauunternehmens Comec die Expansion der Unternehmensgruppe vorangetrieben.

„Wir dürfen nicht nur zufrieden auf ein erfolgreiches 1. Halbjahr 2011 zurückblicken, der Aufschwung im Auftragseingang erlaubt uns zudem einen optimistischen Blick in die Zukunft“, freut sich Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co.

Der international erfolgreiche Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik konnte den Mitte 2010 einsetzenden Aufwärtstrend des Auftragseingangs auch im 1. Halbjahr 2011 weiter fortsetzen. Insgesamt wurden von Jänner bis Juni 2011 EUR 43,08 Mio. an neuen Aufträgen hereingebracht, das entspricht einer Steigerung um 45,4 % gegenüber dem 1. Halbjahr des Vorjahres. Auf dieser Basis erzielte Binder+Co eine markante Steigerung des Umsatzes auf EUR 33,59 Mio. (H1/2010: EUR 25,72 Mio.). Das Betriebsergebnis konnte mit EUR 3,03 Mio. gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich verbessert werden (H1/2010: EUR 2,24 Mio.).

Getragen wird diese positive Entwicklung vom margenstarken Einzelmaschinen-, Ersatzteil- und Servicegeschäft. Damit hält die mit der Krise in den Vorjahren einhergegangene Verschiebung vom großvolumigen und längerfristigen Systemgeschäft hin zu kurzfristigen Einzelaufträgen weiterhin an. Im Segment Umwelttechnik konnten im 1. Halbjahr 2011 aber auch wieder umfangreichere Systemaufträge hereingebracht werden.

Deutliche Steigerungen in allen Produktsegmenten
Auch im 1. Halbjahr 2011 lieferte das auf Trocknungs-, Sieb- und Sortiermaschinen für die Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie spezialisierte Segment Aufbereitungstechnik mit EUR 16,25 Mio. knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes (H1/2010: EUR 13,18 Mio.). Getragen vom soliden Einzelmaschinen- und Ersatzteilgeschäft konnte der EBIT-Beitrag mit EUR 1,72 Mio. gegenüber dem Vorjahr wesentlich gesteigert werden (H1/2010: EUR 1,11 Mio.). Der Auftragseingang erreichte ein Niveau von EUR 13,92 Mio. (H1/2010: EUR 9,65 Mio.) und stammte weiterhin schwerpunktmäßig aus dem Einzelmaschinen-, Ersatzteil- und Servicegeschäft.

Der Umsatz des Segments Umwelttechnik – es konzentriert sich auf Sortiermaschinen für Glas- und Kunststoff-Recycling – übertraf mit EUR 11,90 Mio. deutlich das Niveau des Vorjahres (H1/2010: EUR 8,30 Mio.). Damit verbesserte sich auch das Segment-EBIT auf EUR 1,10 Mio. (H1/2010: EUR 0,89 Mio.). Die in den ersten sechs Monaten 2011 hereingebrachten Neuaufträge umfassten auch weiterhin überwiegend Gesamtsysteme und eine Reihe von Erweiterungsprojekten bestehender Anlagen. Das solide Niveau des Auftragseingangs aus 2010 konnte im 1. Halbjahr 2011 mit EUR 19,30 Mio. kräftig weiter ausgebaut werden (H1/2010: EUR 13,93 Mio.).

Im Segment Verpackungstechnik, das Hochleistungsmaschinen zur Offensackverpackung von frei fließenden Schüttgütern herstellt, erzielte Binder+Co im 1. Halbjahr 2011 einen Umsatz von EUR 5,44 Mio. (H1/2010: EUR 4,24 Mio.) und bestätigte damit die seit 2008 anhaltend gute Entwicklung dieses Segments. Die Mischung aus margenstarken Einzelmaschinenaufträgen aus 2011 und den im 1. Halbjahr abgearbeiteten großvolumigen Systemaufträgen aus 2010 sorgte für einen EBIT-Beitrag in Höhe von EUR 0,21 Mio., der etwa dem Vorjahreswert von EUR 0,24 Mio. entspricht. Sehr positiv entwickelten sich die Auftragseingänge, die mit EUR 9,86 Mio. um EUR 3,81 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 6,05 Mio. liegen. Dabei zog auch das Ersatzteil- und Servicegeschäft im 1. Halbjahr 2011 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 an.

Auftragslage deutlich verbessert
Der Auftragsstand von Binder+Co lag per Ende Juni 2011 mit EUR 33,46 Mio. um 53,1 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert (30.6.2010: EUR 21,85 Mio.). Auf Basis dieser positiven Entwicklung geht das Management davon aus, dass Binder+Co die Umsatz- und Ergebniswerte des Jahres 2010 im laufenden Geschäftsjahr übertreffen wird.

Zudem sollten sich im 2. Halbjahr bereits erste positive Impulse aus der am 11. Juli 2011 erfolgten Akquisition des italienischen Maschinenbauers Comec ergeben.

Mitarbeiterstand ausgebaut
Der Aufschwung in den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zeigte sich auch in einer deutlichen Erhöhung des Mitarbeiterstands zum 30. Juni 2011. Mit 253 Beschäftigten überstieg dieser den Vorjahreswert von 221 um 14,5 %.

Positive Kursentwicklung der Binder+Co-Aktie
Der Kurs der im mid market der Wiener Börse gehandelten Aktie legte im 1. Halbjahr 2011 weiter deutlich zu. Ausgehend von einem Niveau von EUR 15,90 zu Jahresbeginn erreichte er am 30. Juni 2011 einen Wert von EUR 23,00 und erzielte damit einen Zuwachs von 44,7 %.

Rückfragen
Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands
Tel.: +43/3112/800-363

Die Binder+Co Gruppe
Binder+Co ist als Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik Weltmarktführer in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Ende 2006 an der Wiener Börse eingeführt, werden die Binder+Co-Aktien im Dritten Markt im Segment mid market gehandelt. Für das weltweit erste industrietaugliche System zur Aussortierung von hitzebeständigem Sonderglas aus Recycling-Glasscherben wurde Binder+Co 2010 mit dem Staatspreis Innovation ausgezeichnet. Mit der Eingliederung der Comec-Binder S.r.l. hat die Binder+Co Gruppe ihr Produktangebot zuletzt um den Bereich Zerkleinerungstechnik erweitert.

Quelle: Pressemeldung – Binder+Co, 18.8.2011

 
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