Binder+Co: Erschließung neuer Märkte bei anhaltend schwierigem Umfeld

13. November 2013

 

Gleisdorf, 13. November 2013. Der in Gleisdorf beheimatete internationale Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2013 um 17,0 % steigern, das Betriebsergebnis blieb mit EUR 3,43 Mio. weiterhin solide, durch Anlaufverluste von im Aufbau begriffener Tochtergesellschaften jedoch unter dem Vorjahreswert. Obwohl sich die Marktverhältnisse weiterhin schwierig gestalten, konnten […]


 

Gleisdorf, 13. November 2013. Der in Gleisdorf beheimatete internationale Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2013 um 17,0 % steigern, das Betriebsergebnis blieb mit EUR 3,43 Mio. weiterhin solide, durch Anlaufverluste von im Aufbau begriffener Tochtergesellschaften jedoch unter dem Vorjahreswert. Obwohl sich die Marktverhältnisse weiterhin schwierig gestalten, konnten neue Märkte und Kundensegmente erschlossen werden. Der in Gleisdorf beheimatete internationale Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2013 um 17,0 % steigern, das Betriebsergebnis blieb mit EUR 3,43 Mio. weiterhin solide, durch Anlaufverluste von im Aufbau begriffener Tochtergesellschaften jedoch unter dem Vorjahreswert. Obwohl sich die Marktverhältnisse weiterhin schwierig gestalten, konnten neue Märkte und Kundensegmente erschlossen werden.

„Mit der erfolgreichen Erschließung neuer Märkte und Kundensegmente konnten wir in den ersten drei Quartalen 2013 den Grundstein für künftige Erfolge legen. Dank des zu Jahresbeginn sehr guten Auftragsstands erzielten wir im Berichtszeitraum eine Umsatzsteigerung von 17,0 %. Besonders erfreulich war hier die Performance der Verpackungstechnik, die nicht nur ihren Umsatz mehr als verdoppeln konnte, sondern auch das höchste Segment-EBIT erwirtschaftete. Insgesamt haben wir die ersten neun Monate des Jahres – in Anbetracht der Anlaufverluste unserer jungen Tochterunternehmen – mit einem soliden EBIT von EUR 3,43 Mio. durchaus zufriedenstellend abgeschlossen,“ so Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co.

Im 3. Quartal setzte sich der bereits im 1. Halbjahr 2013 vorherrschende Trend einer Verschlechterung der Marktverhältnisse und einer deutlichen Zunahme des Wettbewerbsdrucks fort. So lag der Auftragseingang mit EUR 54,08 Mio. (Q1–3/2012: EUR 64,90 Mio.) um 16,7 % unter dem Wert des Vorjahres. Auf Basis des sehr guten Auftragsstands zu Jahresbeginn verzeichnete Binder+Co dennoch ein Umsatzplus von 17,0 % auf EUR 68,89 Mio. (Q1–3/2012: EUR 58,89 Mio.) und konnte damit ihre Kapazitäten gut auslasten. Das Betriebsergebnis wurde den Erwartungen entsprechend durch Anlaufverluste der jungen Tochtergesellschaften Binder S.r.l., Bublon GmbH und Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. belastet, blieb jedoch mit EUR 3,43 Mio. (Q1–3/2012: EUR 4,98 Mio.) auf solidem Niveau. Das Neugeschäft konzentriert sich in allen drei Segmenten fast ausschließlich auf den Einzelmaschinenbereich, Systeme und Gesamtanlagen wurden weiterhin praktisch nicht nachgefragt. Damit blieb auch der Auftragsstand zum Ende des Berichtszeitraums mit EUR 25,30 Mio. um 27,3 % unter dem Vorjahreswert.

Erfolgreiche Erschließung neuer Märkte
Binder+Co ist es in den ersten drei Quartalen 2013 gelungen, interessante neue Märkte und Kundensegmente zu erschließen. Dabei belegen der erfolgreiche Markteintritt in den Kohlebergbau Chinas über Produkte der Siebtechnik und die Zunahme der Aufträge für Trocknungsanlagen für die Kalisalzaufbereitung in Kanada das Wachstumspotenzial beider Branchen. Solide zeigte sich im Jahr 2013 weiterhin die Nachfrage nach Produkten der Hochleistungsverpackungstechnik in Asien.

Boom in der Verpackungstechnik
Das volumenstärkste Segment Aufbereitungstechnik steuerte mit einem Umsatz von EUR 28,18 Mio. in den ersten neun Monaten 2013 den größten Anteil zum Gruppenumsatz bei, sein Ergebnis war jedoch durch die erwähnten Anlaufverluste der in diesem Segment abgebildeten jungen Tochtergesellschaften belastet. Der Umsatzbeitrag des Segments Umwelttechnik – es konzentriert sich auf Sortiermaschinen für Glas- und Kunststoff-Recycling – lag mit EUR 19,49 Mio. um 5,3 % unter dem Vorjahreswert, und auch das Segmentergebnis zeigte mit EUR 2,06 Mio. einen Rückgang gegenüber dem sehr guten Vergleichswert 2012. Das im eigenständigen Tochterunternehmen Statec Binder GmbH geführte Segment Verpackungstechnik hingegen konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2013 auf EUR 21,22 Mio. mehr als verdoppeln (Q1–3/2012: EUR 10,24 Mio.). Das Segment-EBIT legte auf dieser Grundlage auf EUR 2,83 Mio. zu (Q1–3/2012: EUR 1,01 Mio.) und lieferte damit im Berichtszeitraum den höchsten Ergebnisbeitrag aller Segmente.

Verhaltener Ausblick
Der deutlich niedrigere Auftragsstand im Vergleich zum Vorjahr und die derzeit schwierigen Marktverhältnisse lassen keinen gesicherten Ausblick zu. Die anhaltende Schwäche im Systemund Anlagengeschäft veranlasst das Management deshalb, die Prognose für das Gesamtjahr 2013 auf eine EBIT-Marge von rund 6–8 % bei leicht steigendem Umsatz zurückzunehmen.

Mitarbeiterstand maßvoll ausgebaut
Mit der stetig voranschreitenden Internationalisierung der Binder+Co Gruppe geht auch eine moderate Erhöhung des Mitarbeiterstands einher. So stieg die Zahl der Mitarbeiter im Jahresabstand um 8,5 % auf 371 zum 30. September 2013.

Investitionen in Schlüsselbereiche
Für den im Vorjahr begonnenen Neubau der Konzernzentrale sowie die Betriebsausstattung der Fertigung investierte Binder+Co am Standort Gleisdorf in den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 insgesamt EUR 3,57 Mio.

Binder+Co Aktie gibt weiter nach
Der Kurs der im mid market der Wiener Börse gehandelten Binder+Co-Aktie gab in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2013 von EUR 27,50 auf EUR 20,02 und damit um 27,20 % nach.

Rückfragen
Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands
Tel.: +43/3112/800-363

Die Binder+Co Gruppe
Binder+Co ist als Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und
Verpackungstechnik Weltmarktführer in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Ende 2006 an der Wiener Börse eingeführt, werden die Binder+Co-Aktien im Dritten Markt im Segment mid market gehandelt. Die Binder+Co Gruppe besteht aus der Binder+Co AG, den drei 100%-Töchtern Comec-Binder S.r.l., Bublon GmbH und Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. sowie dem Joint Venture Statec Binder GmbH (50,7 %). Für ihre erfolgreich umgesetzte Innovationskraft wurde Binder+Co 2010 mit dem Staatspreis Innovation und im Jahr 2011 für die Einführung spezieller Arbeitsschutzmaßnahmen für Lehrlinge mit dem Staatspreis für Arbeitssicherheit ausgezeichnet. Zudem erhielt das Unternehmen 2011 den Best Open Innovator Award der Zeppelin Universität Friedrichshafen als bestes KMU in der D-A-CH-Region.

 

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