Austria Solar: Nächster Schritt muss Energiegipfel sein

23. März 2011

 

Aufgrund des Risikos von Atomenergie und der steigenden Preise bei Erdöl und Erdgas werden diese Energieformen mittelfristig den Energiebedarf Österreichs nicht decken können. Der Verband Austria Solar fordert daher anknüpfend an die heutige Sondersitzung des Nationalrates zur Atomenergie einen Energiegipfel, bei dem die nächsten Schritte zur rascheren Umsetzung einer Energiestrategie für unser Land fixiert werden. […]


 

Aufgrund des Risikos von Atomenergie und der steigenden Preise bei Erdöl und Erdgas werden diese Energieformen mittelfristig den Energiebedarf Österreichs nicht decken können. Der Verband Austria Solar fordert daher anknüpfend an die heutige Sondersitzung des Nationalrates zur Atomenergie einen Energiegipfel, bei dem die nächsten Schritte zur rascheren Umsetzung einer Energiestrategie für unser Land fixiert werden.

Wien, 22. März 2011. Nach der Sondersitzung des Nationalrates, bei dem die Forderung Österreichs nach einem raschen internationalen Schritt zum Ausstieg aus der Atomenergie festgelegt werden soll, muss es zu einer weiteren Entscheidung für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energie in Österreich kommen.
Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar: “Die heute einberufene Sondersitzung im Nationalrat zum Beschluss eines atomaren Aktionsplanes ist ein wichtiger erster Schritt, um Europa aus der Atomfalle zu befreien. Da die aktuelle Situation wieder zeigt, dass Öl, Gas und Atomenergie nicht die zukünftigen Energieformen sind, mit denen Österreich seinen weiter steigenden Energiebedarf decken wird können, muss bereits in den nächsten Wochen ein Energiegipfel folgen. Dabei muss die weitere Abkehr der heimischen Energiepolitik von Atomstromimporten und Öl- sowie Gaslieferungen fixiert werden.“
Ein wichtiges Ergebnis dieses Energiegipfels müssen Maßnahmen sein, die den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienzmaßnahmen beschleunigen und eine Trendwende einleiten. Bereits jetzt steht fest, dass die Erneuerbaren sehr rasch den Ausfall fossiler und atomarer Energie ersetzen können. Ein großer Teil davon kann auf alle Fälle aus der Solarenergie kommen.
Hackstock: „Der Energiegipfel darf sich aber nicht nur auf den Bereich der Stromerzeugung beschränken, denn nur eine umfassende Energiestrategie kann Österreich mittelfristig helfen, den Energiebedarf optimal und nachhaltig zu decken. So müssen auch für Wärme und Verkehr, die einen wesentlichen Teil des heimischen Energiebedarfs ausmachen, die nächsten Schritte gesetzt werden!“

Quelle: Verband Austria Solar


Rückfragehinweis:

Verband Austria Solar
DI Roger Hackstock (Geschäftsführer)
A-1060 Wien, Mariahilferstrasse 89/22
Tel: +43 (1) 581 13 27 12, Fax DW 18


 

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