Ausschreibung „Demoprojekte Solarhaus 2015“ des Klima- und Energiefonds gestartet!

24. April 2015

 

Die ersten Solarhäuser aus dem Förderprogramm des Vorjahres sind kurz vor der Fertigstellung. Insgesamt bis zu € 260.000,- können die 20 Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die vom Klima- und Energiefond eine Förderzusage erhalten haben, ausbezahlt bekommen. Aufgrund des großen Erfolgs im Jahr 2014, wurde das Förderprogramm „Demoprojekte Solarhaus“ neu aufgelegt. Mit wenigen Einreichunterlagen kann […]


 

Die ersten Solarhäuser aus dem Förderprogramm des Vorjahres sind kurz vor der Fertigstellung. Insgesamt bis zu € 260.000,- können die 20 Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die vom Klima- und Energiefond eine Förderzusage erhalten haben, ausbezahlt bekommen.

Aufgrund des großen Erfolgs im Jahr 2014, wurde das Förderprogramm „Demoprojekte Solarhaus“ neu aufgelegt. Mit wenigen Einreichunterlagen kann eine Investitionsförderung von bis zu € 17.000,- für den Neubau oder die Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses beantragt werden. Das Projekt ist dann bis Ende März 2017 umzusetzen. Den Zuschuss gibt es zusätzlich zu allfälligen Landes- und Gemeindeförderungen!!

Ziel des Förderprogrammes ist es, den CO2-Ausstoß bei Einfamilienhäusern deutlich zu reduzieren. Daher ist die Förderung auf Gebäude mit gutem Wärmedämmstandard zugeschnitten, deren solarthermische Anlagen zumindest 70% des Warmwasser- und Heizungswärmebedarfs abdecken. Die Nachheizung darf ausschließlich mit Wärmepumpen oder Biomasseanlagen geschehen, für diese gibt es aber zusätzlich einen Zuschuss. Die Förderquote ist in Abhängigkeit der Qualität der Gebäudehülle gestaffelt:



In Abänderung zum letzten Jahr, ist in der Neuauflage des Förderprogramms der Nachweis des spezifischen Heizwärmebedarfs mit dem Energieausweis (Referenzklima) vorgeschrieben. Die solare Deckung von mindestens 70% ist mit einem dynamischen Simulationstool nachzuweisen. Alternativ können Heizwärmebedarf und solare Deckung auch mit PHPP berechnet werden, für Passivhäuser wird die Verwendung von PHPP ausdrücklich empfohlen. Wie in der Tabelle ersichtlich hat sich der Zuschuss für die Zusatzheizsysteme auf bis zu € 2.000,- erhöht und es werden die gesamten umweltrelevanten Investitions-kosten zur Berechnung der Förderung herangezogen!

Förderart: Nicht-rückzahlbarer Investitionszuschuss
Förderhöhe: bis zu 50% der umweltrelevanten Investitionskosten bis max.
€ 12.000,- (Begleitforschungsprojekte bis zu € 17.000,-)
Einreichfrist: 24. September 2015, 12:00 Uhr (Online-Einreichung)
Abwicklung: KPC – Kommunalkredit Public Consulting GmbH, Tel: 01 316 31-723 oder umwelt@kommunalkredit.at 

Nähere Informationen erhalten Sie bei der „Initiative Sonnenhaus Österreich“ http://www.sonnenhaus.co.at/ und bei „Austria Solar“ http://www.solarwaerme.at/.

Vor der Einreichung eines Projektes ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung verpflichtend. Für die Anmeldung zum Beratungsgespräch kontaktieren Sie 03112 5886 12.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.klimafonds.gv.at oder unter http://www.publicconsulting.at/ 

Quelle: www.sonnenhaus.co.at



 

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