Alpbacher Technologiegespräche 2012

5. September 2012

 

Globale Zukunft – Erwartungen an Wissenschaft und Technologie23. – 25. August 2012, Alpbach/Tirol Die Alpbacher Technologiegespräche im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach sind die größte Plattform der forschungs- und technologiepolitischen Diskussion in Österreich. International ausgerichtet sind sie ein »Trendradar« und setzen Maßstäbe für neueste technologische Entwicklungen. Wissenschaft und Technologie spielen eine Schlüsselrolle für die Gestaltung […]


Globale Zukunft – Erwartungen an Wissenschaft und Technologie
23. – 25. August 2012, Alpbach/Tirol


Die Alpbacher Technologiegespräche im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach sind die größte Plattform der forschungs- und technologiepolitischen Diskussion in Österreich. International ausgerichtet sind sie ein »Trendradar« und setzen Maßstäbe für neueste technologische Entwicklungen.

Wissenschaft und Technologie spielen eine Schlüsselrolle für die Gestaltung einer globalen Zukunft. Innovationen nachhaltig zu gestalten bedeutet auch, Erwartungen und Perspektiven künftiger Generationen in den Forschungsprozess einzubeziehen. Fragen der Ökologie und der sozialen Gerechtigkeit prägen neue Leitbilder. Forschung und Technologie stehen im Kontext einer umfassenden Verantwortung für die Zukunft der Erde. Von der »Energie für morgen« über »Global Earth Research«, »Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb« bis zu »Neuen Technologien, die unser Leben verändern« präsentieren die Alpbacher Technologiegespräche 2012 neueste Ansätze und Anwendungen. Zahlreiche Plenarreferate und dreizehn Arbeitskreise vermitteln Forschung in einem interdisziplinären Dialog mit internationaler Expertise. »Junior Alpbach« und die »Ö1 Kinderuni« zeigen neue Wege naturwissenschaftlicher Bildung für künftige Generationen.

Nach der Eröffnung mit Doris Bures und Karl-Heinz Töchterle wurde im Plenum am ersten Tag die Energie für morgen mit Physik Nobelpreisträger Robert Laughlin diskutiert. Laughlin zeichnete ein eher pesimistisches Bild der Weltzukunft. Seiner Meinung nach wird das Klimaproblem mit Technologie alleine nicht lösbar sein. Verhaltensänderungen in der Gesellschaft sind unabdingbar, jedoch für ihn leider nicht sehr wahrscheinlich.

Im Anschluss diskutierte Karin Lochte (Direktorin des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung) die Zukunft der Welt anhand der Entwicklungen in der Polarregion. Auch Reinhard F. Hüttl und Volker Mosbrugger wiesen auf die Entwicklungen und Zukunftsaussichten unserer Erde hin. Zum Abschluss des ersten Tages fand die Podiumsdiskussion zum Thema „Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb – wer bestimmt die Zukunft?“ mit Diskutanten wie Robert D. Atkinson (Präsident der Innovation Technology and Innovation Foundation) und Monika Kirchner (CEO, Infineon Austria) statt.

Zu den steirische Highlights zählten bei den Technologiegesprächen vor allem der Multitouch-Table der Frauenhofer Austria Research GmbH am Stand der innoregio styria sowie das World Café mit den steirischen Rektoren und Unternehmen bei denen die Erwartungen der Jugend an Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert wurden. 

Nähere Informationen, sowie ein detailiertes Programm und Informationen zu allen Arbeitskreisen finden Sie direkt auf der Seite des Alpach Technology Forums.

Quelle: Alpbach Technology Forum

 
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