Action im Klimaschutz

16. Mai 2018

 

Umwelttechnologieführer aus der Steiermark unterstützen die Klimaschutzinitiative R20 der „steirischen Eiche“ Arnold Schwarzenegger. Beim R20 Austrian World Summit am 15. Mai in der Wiener Hofburg, bedankte sich der Ex-Governor von Kalifornien für das steirische Engagement und für gemeinsame Projekte voller „Action“. Auch wenn dieses Green Tech Valley rund um Graz nur 1,2 Mio. Einwohner hat, die hier produzierten Technologien haben auch im globalen Maßstab eine große Wirkung: 550 Mio. Tonnen CO2 haben steirische Lösungen 2017 weltweit eingespart. Das sind 40 Mal mehr als die Region emittiert. Allen voran haben 20 % des globalen grünen Stroms ein steirisches Herz, gewonnen aus Wasserkaft-, Biomasse- und Solaranlagen. Die so erzeugten 1.220 Terrawattstunden entsprechen dem Jahres-Stromverbrauch ganz Indiens mit 1,3 Mrd. Einwohnern.


 

 

Die „steirische Eiche“ Arnold Schwarzenegger und Umwelttechnologieführer aus seiner Heimat der Steiermark arbeiten in der Klimaschutzinitiative R20 zusammen. Grüner Strom, grüne Wärme und grüne Mobilität haben ihr technologisches Herz in diesem Green Tech Valley.

 

Pioniere vereint
Arnold Schwarzenegger gilt international als steirische Eiche, ob seiner Stärke, die er derzeit vor allem für den Klimaschutz einsetzt. Die Non-Profit-Organisation R20 Regions of Climate Action wurde 2010 von ihm in Kooperation mit den Vereinten Nationen gegründet. Ziel der Initiative ist es, Klimaschutz-Projekte und Best-Practice-Beispiele von Regionen, Staaten oder von Unternehmen zu unterstützen und damit die grüne Wirtschaft zu fördern. Schwarzeneggers weltweites Netzwerk erhält dabei Verstärkung durch seine Heimat: Die Steiermark mit den hier gewachsenen Technologieführern ist ebenso Klimaschutz-Pionier und bringt sich aktiv ein. Als Kick-off der Zusammenarbeit wurden gemeinsam mit den innovativen Unternehmen beim Thalersee nahe Graz 20 Eichen gepflanzt, die symbolisch für den Beitrag durch unterschiedliche erneuerbare Energien aus der Steiermark stehen.

Kleine Region, globale Wirkung
Auch wenn dieses Green Tech Valley rund um Graz nur 1,2 Mio. Einwohner hat, die hier produzierten Technologien haben auch im globalen Maßstab eine große Wirkung: 550 Mio. Tonnen CO2 haben steirische Lösungen 2017 weltweit eingespart. Das sind 40 mal mehr als die Region emittiert bzw. so viel wie Kanada ausstößt. Allen voran haben 20 % des globalen grünen Stroms ein steirisches Herz: Wasserkaft-, Bio- masse- und Solaranlagen aus dem Green Tech Valley. Die so erzeugten 1.220 TWh entsprechen dem Jahres-Stromverbrauch ganz Indiens mit 1,3 Mrd. Einwohnern.

Im Jahr 2017 haben Biomasse- und Solaranlagen aus diesem Technologie-Hotspot weltweit 100 TWh grüner Wärme und Kälte erzeugt. Das entspricht in etwa dem gesamten Fernwärmebedarf Deutschlands. Im Bereich der Mobilität wurden 2017 rund 960 Mio. Liter Biotreibstoff in steirischen Anlagen erzeugt, ausreichend für 107 Strecken von der Erde zur Sonne. Und die 116.000 Akku-Packs aus der Steiermark treiben 4 % aller in Betrieb befindlichen globalen Elektro- und Hybrid-Autos an. Doch auch das Recycling trägt zur Senkung der Klima-Emissionen z.B. in der Glasindustrie bei: 26 Mio. Tonnen Glas werden weltweit mit steirischen Sortieranlagen recycliert, das ist doppelt so viel wie in der EU gesammelt werden.

 

 

Gipfeltreffen der „Action Heroes“
Beim R20 Austrian World Summit am 15. Mai in der Wiener Hofburg setzen sich der Ex-Governor von Kalifornien, die Regierungsspitzen zahlreicher Länder sowie diese Unternehmen als Good Practice für ein positives Momentum bei der COP 24 in Polen im Dezember dieses Jahres ein. Und für gemeinsame Projekte voller „Action!“.

 

 

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