A, B, C, D – und dann kam die Zukunft (Infotage der e-mobility 2014)

23. September 2014

 

E: Ein Buchstabe, der das, was noch kommen wird, schon jetzt prägt. Und wer glaubt, dass uns keine rosige Zukunft bevor steht, der hat recht. Aber auch nur deshalb, weil Elektrizität die Farbe grün trägt. Wir blicken zurück auf die Infotage der e-mobility 2014.Es ist ein Bild, das uns an letztes Jahr erinnert… Menschentrauben hängen […]


 

E: Ein Buchstabe, der das, was noch kommen wird, schon jetzt prägt. Und wer glaubt, dass uns keine rosige Zukunft bevor steht, der hat recht. Aber auch nur deshalb, weil Elektrizität die Farbe grün trägt. Wir blicken zurück auf die Infotage der e-mobility 2014.

Es ist ein Bild, das uns an letztes Jahr erinnert… Menschentrauben hängen bei der Anmeldung, tragen sich hastig zu Fahrtrainings ein, drängeln durch die plötzlich eng wirkenden Ein- und Ausgänge, schubsen sich unabsichtlich auf dem Weg zum Ort der Begierde. Der einzige Unterschied diesmal: sie wissen bereits genau, was sie erwartet. Und sie wollen es, man kann es in ihren Augen sehen. Ihre Mimik schreit uns an: “Wir lieben die Zukunft”. Was die Zukunft ist, fragen Sie? Elektrisch.

Zugegeben, es gibt natürlich mehr Unterschiede zum vergangenen Jahr. Der offensichtlichste nach Außen hin ist sicher der, dass es dieses Jahr zwei Termine an zwei verschiedenen Orten gab. Am Freitag, den 19. September war das Mekka der steirischen Elektro-Mobilität das ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum in Lang-Lebring, am darauf folgenden Samstag, den 20. September, wurde der heilige (elektrische) Gral beim ARBÖ in Ludersdorf gesucht (ein Finden des selbigen wurde übrigens noch nicht bestätigt).

Die Infotage ziehen aber nicht nur die an, die sich eh schon für das große “E” interessieren und begeistern, sondern auch Schüler, Studenten und “E”-Neulinge. Selbst wenn man von grüner Mobilität nichts hält (Pfui!), kann man hier seinen Adrenalinmangel kurieren lassen:

A wie Auto

Gehen wir es langsam an. Für die gediegeneren Besucher gab es selbstverständlich jede Menge zu schauen. Verschiedene Händler haben ihre Vorzeige-Modelle auf Hochglanz gebracht und von ihrer schönsten Seite präsentiert. Das Sahnehäubchen dieses Augenschmauses war aber (eh klar) der Tesla Model S. Ebenfalls gern gesehen: Der Porsche Panamera S (Hybrid). Wer mutig war, durfte auch selbst auf’s Gaspedal steigen und ordentlich Strom geben. Trotz flüsterleiser Beschleunigung war ein in-die-Sitze-gedrückt-werden garantiert. Wem das noch nicht gereicht hat, der durfte gerne sein Geschick auf der Schleuderplatte ausprobieren. Unter Aufsicht wurde eine Aquaplaning-Situation simuliert. Gar nicht einfach, auf nicht für geübte LenkerInnen. Prädikat: aufregend abwechslungsreich.

B wie Biker

Okay, schalten wir einen Gang höher, ab geht’s zu den E-Bikes. Zuerst zu den Fahrrad-Modellen. Neben Mountain- und Citybikes wurden hier auch die EMX-Bikes zum Test freigegeben (fleißige Schöckl-Besucher kennen sie vielleicht schon). Nach einer kleinen Tour sind wir warm gefahren und bereit für die schweren Geschütze: die, die ab dem Drehen am Gasgriff sofort einen Drehmoment von knapp 100 Nm schaffen. Wer seinen A-Schein nicht aus dem Kaugummiautomaten hat, bekommt in etwa eine Vorstellung davon, wie viel Power in den Dingern steckt. Mittlerweile ist der Puls schon höher, unsere Hände leicht schwitzig. Prädikat: bravouröse Beschleunigung.

C wie Coolness

Jetzt sind wir auf den Geschmack gekommen, brauchen aber wieder was, um ein bisschen runter zu kommen. Man kann ja nicht sein ganzes Pulver auf einmal verschießen, wäre ja viel zu schade. Es muss eine Segway-Tour sein. Dank “Schildkröten-Modus” beschleunigt das Ding nicht zu schnell und lässt uns auf gemütliche Art unser Gleichgewicht auf dem Selbstfahrer finden. Macht Spaß, ohne dabei den Wind in’s Gesicht gepresst zu bekommen. Und lässig ausschauen tun wir auch (wirklich!). Prädikat: chronischer Charme.

D wie Draufgänger

Nachdem sich unser Puls wieder im Normalbereich befindet und wir Entzugserscheinungen vom fehlenden Adrenalin verspüren geht es dorthin, wo die Fetzen fliegen. Ein Dirt-Buggy, gefahren von einem Typen der aussieht wie Michael Ostrowski, lässt uns das Gefühl einer Achterbahnfahrt neu interpretieren. Nach der ersten Kurve fressen wir Dreck, müssen aber trotzdem lachen – eine angenehme Nebenwirkung dieses Ritts. Wer jetzt noch nicht erkennt, wie viel Kraft in einem Elektro-Motor stecken kann, dem können wir leider auch nicht mehr helfen. Prädikat: dirty Durchstarter.

E wie… Zukunft

Wer nicht dabei war, hat nichts erlebt. Für alle, die verhindert waren und für die, die nochmal gerne zurück blicken wollen, haben wir unsere Impressionen in bewegten Bildern zusammen gefasst: http://blog.holding-graz.at/die-zukunft-ist-emobility/

Quelle: Holding Graz, Kevin Griebaum/ 20.09.2014
Zum Original-Blog-Beitrag auf http://blog.holding-graz.at/ gelangen Sie HIER.

 

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