4 Millionen Auftrag für den Klimaschutz

8. Juli 2016

 

Unterzeichnung des Solarvertrags mit Ronald Fonseca (NCPC), Markus Gründler (Solid), General Dr. Hugo José Argüello Martínez (CMM Cuerpo Médico Militar), Klaus Weinhofer (Solid), Alexander Recklies (Caverion), Christian Schiefer (Caverion) (von links nach rechts), C: SOLID

SOLID klimatisiert Spital in Nicaragua mit thermischer Solaranlage. Erstes Großsolarprojekt mit Soft Loan Finanzierung. Mit Vertragsunterzeichnung des 4 Mio. Auftrags treibt das international tätige Grazer Unternehmen SOLID die Energiewende voran. Das „Hospital Militar Dr. Alejandro Dávila Bolaños“ in Managua, Nicaragua, wird mit einer thermischen Groß-Solaranlagen zur Klimatisierung und Warmwasserbereitstellung ausgestattet.


 

4 Millionen Auftrag für den Klimaschutz: SOLID klimatisiert Spital in Nicaragua mit thermischer Solaranlage. Erstes Großsolarprojekt mit Soft Loan Finanzierung.

Graz, 07. Juli 2016. Mit Vertragsunterzeichnung des 4 Mio. Auftrags treibt das international tätige Grazer Unternehmen SOLID die Energiewende voran. Das „Hospital Militar Dr. Alejandro Dávila Bolaños“ in Managua, Nicaragua, wird mit einer thermischen Groß-Solaranlagen zur Klimatisierung und Warmwasserbereitstellung ausgestattet.

Die erste Groß-Solaranlage mit Soft Loan Finanzierung für Nicaragua wurde heute von den beiden SOLID-Geschäftsführern Christian Holter und Franz Radovic gemeinsam mit César Barahona (Direktor vom „National Cleaner Production Centre of Nicaragua“ (NCPC) sowie Technical Advisor für die UNIDO für Lateinamerika und die Karibik) im Rahmen eines Pressegesprächs im Grazer Weltladen in der Reitschulgasse 14 präsentiert.

Fotocredit: Solid, César Barahona und Christian Holter mit dem unterzeichneten Vertrag, C: SOLID

Fotocredit: Solid, César Barahona und Christian Holter mit dem unterzeichneten Vertrag, C: SOLID

Solarthermie-Projekte in Kooperation mit engagierten Partnern realisieren.

Erst letztes Jahr wurde Nicaraguas größtes und modernstes Krankenhaus mit knapp 400 Betten in der Hauptstadt Managua eröffnet. Zukünftig wird das Spital mit einer 4.450 m² Groß-Solaranlage ausgestattet, welche den gesamten Warmwasserbedarf decken und Teile des Gebäudes klimatisieren wird. Die Planung, Lieferung, Projektleitung und Inbetriebnahme, also die schlüsselfertige Anlage, kommt vom Solartechnikunternehmen SOLID in Zusammenarbeit mit den österreichischen Projektpartnern Caverion und GREENoneTEC.

„Wir haben bereits mehr als 300 Projekte weltweit erfolgreich realisiert und einiges an Erfahrungen mit der Technologie, der Projektabwicklung und der Projektfinanzierung sammeln können. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind genau das die Schlüsselfaktoren“ so SOLID-Geschäftsführer Christian Holter.

„Bei der diesjährigen Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft, waren wir Gewinner in der Kategorie „Herausragende Solare Projekte“ mit unserem Projekt an der Desert Mountain High School in Scottsdale, USA, der größten solarthermischen Kühlanlage der Welt. Projekte dieser Art haben besonders in Ländern am Sonnengürtel hohes Replikationspotential“ ergänzte
SOLID-Geschäftsführer Franz Radovic.

Das Leuchtturmprojekt im Krankenhaus von Managua wurde gemeinsam mit der UNIDO und dem „National Cleaner Production Centre of Nicaragua“ (NCPC) entwickelt. Die Exportfinanzierung erfolgt über einen Soft Loan, einen Kredit für Entwicklungsländer, mit der OeKB als Garantiegeber bzw. Soft Loan gewährender Institution. Die Raiffeisen Bank International fungiert bei dieser Transaktion als Bank, welche die Soft Loan Mittel ausreicht und die gesamte Finanzierung abwickelt.

„Dieses umweltfreundliche Energieprojekt spart pro Jahr ca. 1.100 t CO2 Emissionen ein und ist ein Meilenstein für die nationale Energiepolitik und die der Region Zentralamerikas“ erläutert César Barahona.

Unterzeichnung des Solarvertrags mit Ronald Fonseca (NCPC), Markus Gründler (Solid), General Dr. Hugo José Argüello Martínez (CMM Cuerpo Médico Militar), Klaus Weinhofer (Solid), Alexander Recklies (Caverion), Christian Schiefer (Caverion) (von links nach rechts), C: SOLID

Unterzeichnung des Solarvertrags mit Ronald Fonseca (NCPC), Markus Gründler (Solid), General Dr. Hugo José Argüello Martínez (CMM Cuerpo Médico Militar), Klaus Weinhofer (Solid), Alexander Recklies (Caverion), Christian Schiefer (Caverion) (von links nach rechts), C: SOLID

Handlungsbedarf für den Klimaschutz in Entwicklungsländern.

Derzeit erfolgt die Energieversorgung in Entwicklungsländern zumeist aus importierten fossilen Energieträgern wie Öl, Gas oder Diesel. Für Exportunternehmen sind die technologischen, wirtschaftlichen und kulturell/sozialen Rahmenbedingungen in diesen Ländern zudem schwierig. Neben langen Projektvorlaufzeiten stellt die Projektfinanzierung meist die größte Herausforderung dar. Doch sind in Entwicklungsländern auch die Potentiale und Möglichkeiten für erneuerbare Energiesysteme enorm. Thermische Groß-Solaranlagen mit Soft Loan Finanzierung könnten auch in weiteren Entwicklungsländern umgesetzt werden und so dem Klimawandel durch CO2 Einsparungen entgegenwirken.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, diesen Großauftrag an Land zu ziehen und gratuliere Christian Holter, Franz Radovic und dem gesamten SOLID-Team sehr herzlich. Mit diesem Vorzeigeprojekt entsteht eine Win-Win-Situation. Es kommt Wertschöpfung in die Steiermark und Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort können gesichert werden. Die Umsetzung der Solaranlage leistet aber auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann.

Wenn die steirische Exportwirtschaft angekurbelt und die Millenniumsziele erreicht werden sollen, besteht Handlungsbedarf auf allen Ebenen. Unterstützende Instrumente für die Entwicklungszusammenarbeit auch für KMUs wären eine Möglichkeit.

SOLID hat starkes Interesse weitere klimaschonende Projekte mit Know-How Transfer in Entwicklungsländern umzusetzen.

SOLID ist seit über 20 Jahren führend am Markt für thermische Solarenergie tätig und wurde damit bereits in den 1990er Jahren zu einem Pionier im Bereich Sonnenenergie. Ein Team von 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern plant, baut und betreut national und international große thermische Solaranlagen.

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