3-D-Druck „Made in Austria“ an der Montanuniversität Leoben

11. Juli 2014

 

„Fused Deposition Modeling“-Verfahren verspricht eine schnelle und kostengünstige Herstellung von Modellen und Prototypen bis hin zu Endprodukten


 

Am Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung an der Montanuniversität Leoben steht seit Ende Juni eine weitere 3-D-Drucktechnologie für die Forschung und Lehre zur Verfügung. Erste Erfahrungen wurden auf einem Leihgerät schon in der Sonderausstellung „Rohstoffe sind Zukunft“ gesammelt.

Dieses „Fused Deposition Modeling“-Verfahren (FDM) wird im Bereich der generativen Fertigung benötigt, die für eine schnelle und kostengünstige Herstellung von Modellen und Prototypen bis hin zu Endprodukten steht. Die Forschung am Lehrstuhl wird sich auf den 3-D-Drucker selbst und das dazugehörige Verarbeitungsmaterial konzentrieren.

Der Drucker wurde mit Unterstützung der Herstellerfirma HAGE Sondermaschinebau GmbH & Co KG angeschafft. Dabei handelt es sich um einen der ersten 3-D-Drucker „Made in Austria“ für Industriekunden. Bauteile in der Größe von einem Blatt Papier im Format A2 (42 x 59,4 cm) und einer Höhe von 30 cm sind möglich. Die Fertigungszeit der Druckwerke hängt dabei vom Volumen der Teile und der Feinheit des Druckes ab.

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. Stephan Schuschnigg, Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung
Tel.: 03842/402-3511
E-Mail: stephan.schuschnigg@unileoben.ac.at

Quelle: Montanuniversität Leoben/10. Juli 2014, den Originaltext finden Sie hier.

 

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