100 Jahre Umwelttechnik Innovationen

17. September 2013

 

Nachlese zum ECO Clusterempfang 2013


 

Die steirische Umwelttechnikbranche kann nicht nur stolz auf die Leistungen der letzten 100 Jahre zurückblicken sondern hat bereits längst die innovativen Produkte und Lösungen für die nächsten 100 Jahre im Köcher. Diesen Spirit versprühten die rund 150 Gäste, darunter die steirischen Landesräte Dr. Christian Buchmann und Johann Seitinger, der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, WK-Präsident Josef Herk, IV Geschäftsführer Thomas Krautzer, TU Rektor Harald Kainz, FH Rektor Karl Peter Pfeiffer, ESTAG Vorstand Olaf Kieser und viele mehr, die gemeinsam mit den Unternehmen des steirischen Umwelttechnik Clusters ECO WORLD STYRIA beim neueröffneten Wasserkraftwerk Gössendorf „100 Jahre grüne Technologien aus dem Green Tech Valley“ feierten.

Aus aktuellem Anlass stand das Thema Wasserkraft im Fokus. Einerseits durch den Steirer Viktor Kaplan und seiner bahnbrechenden Erfindung der Kaplan Turbine vor genau 100 Jahren, worüber TU Graz Professor Helmuth Jaberg berichtete. Andererseits zeigten sich sowohl Bürgermeister Nagl als auch ESTAG Vorstand Kieser zuversichtlich hinsichtlich des weiteren Ausbaus der steirischen Wasserkraft.

Professor Karl Rose vom Weltenergierat sieht mit der Verzahnung von Forschung und Wirtschaft eine zentrale Stärke des Standortes Steiermark, die Herausforderungen der Zukunft liegen insbesondere in der Integration der IKT Technologien in die Umwelttechnik. Weiters verwies er auf sinkende Energiepreise insbesondere auch durch Kohlestrom in Europa, welcher eingedämmt werden sollte.

Eine aktuelle Innovation von qpunkt erlebte Weltpremiere: der elektrisch betriebene Buggy „ZEDI“ mit aktiver Batteriekühlung und elektrischem Antriebsstrang. Neben der Kraftwerksführung und dem E-mobility Testparcours, den Kooperationspartner Energie Steiermark zu Verfügung stellte, war insbesondere die ECO-Cluster-Combo bestehend nur aus ECO-Mitgliedsunternehmen das musikalische Highlight des Abends. Und der Strom für die Verstärker wurde vor Ort auf Fahrrädern aus eigener Muskelkraft erzeugt.

 

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