Binder+Co ist Innovations-Award Sonderpreisträger

30. Juli 2020

 

Patente gelten stets als Bausteine des Fortschritts. Aus diesem Grund wurde der „Innovations-Award 2020/2021“ vom Wirtschaftsmagazin trend und die ÖGVS – Gesellschaft für Verbraucherstudien vergeben.


 

Patente als Bausteine des Fortschritts

Im Mittelpunkt des Awards steht die „härteste Währung“ der Innovation: das Patent. Unabhängig von Zeitgeistschwankungen oder Produkt-Trends sind Patente Ausdruck von Erfindungsreichtum, stellen ein amtliches Testat für eine schützenswerte intellektuelle Leistung dar, sind Zeugnis, dass ein neuartiger Lösungsansatz gefunden wurde.

Der Ansatz des Innovations-Awards erweitert den Blickwinkel auch inhaltlich. Beim Thema Innovation geht es nämlich nicht nur um den betrieblichen Output in Form von Endprodukten und Services – auch die Optimierung von Herstellungsprozessen spielt eine wichtige Rolle: je effizienter der Prozess, desto größer der Wettbewerbsvorteil.

Methodik und Auszeichnung

Konkret wurde im Rahmen des Innovations-Awards 2020/2021 segmentübergreifend auf Basis des internationalen Patent-Klassifizierungssystems (IPC) untersucht, welche in Österreich ansässigen Unternehmen wie viele Patente angemeldet und vor allem in den Jahren 2018 und 2019 erteilt bekommen haben. 

Erster in der Kategorie B07 für das „Trennen fester Stoffe von festen Stoffen; Sortieren“.

Im Mittelpunkt der Auszeichnung stehen die sensorbasierten Sortierwunder CLARITY und MINEXX von Binder+Co. Um den Wertstoff zu barer Münze zu verwandeln, sind CLARITY und MINEXX weit mehr als bloß optische Sortierer:
Eine stabile Erkennungsqualität und die neueste Highspeed Sortierventiltechnik sorgen für hohe Trennschärfe und Durchsatzleistungen. Die modulare Bauweise, die einfache Nach- und Umrüstung bestehender Maschinen und die Teilbarkeit der Maschinen erlauben eine präzise Anpassung an die geforderte Leistung.
Wirtschaftlichkeit überzeugt: Nachfolgende Prozessschritte werden entlastet, Produktionsmengen und Produktqualitäten gesteigert und gleichzeitig die Aufbereitungskosten (Prozesswasser, Energiekosten) verringert.
Effizientere Rohgutnutzung durch Verlängerung der Lebensdauer von Lagerstätten und rentabler Rohstoffabbau von minderwertigen Minen und Deponien.

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Breit angelegtes Innovations-Profil

Das Innovations-Profil, das sich im Rahmen der Untersuchung für die hiesige Volkswirtschaft als Ganzes abgezeichnet hat, weist keine eindeutigen Konturen im Sinne von Branchen- oder Segment-Schwerpunkten auf. So finden sich unter den TOP 10 mit den meisten Patenten sowohl Unternehmen aus dem Feld der Elektrotechnik (ams AG, Infineon Technologies Austria), Automobil-Zulieferer wie die AVL List oder ZKW Group – ebenso wie Kunststoffhersteller (Borealis), Anbieter von Lichtlösungen (Tridonic) oder Hersteller von Möbelbeschlägen (Julius Blum GmbH) und Faserproduzenten wie Chemiefaser Lenzing.

In der Klassifizierungslogik des IPC weist Österreich im Erhebungszeitraum die höchste Anzahl an Patenten in der Sektion B „Arbeitsverfahren, Transportieren“ auf – gefolgt von den Sektionen H „Elektrotechnik“ und A „Täglicher Lebensbedarf“. Eine Ebene tiefer rangieren wiederum die IPC-Klassen „Medizin/Tiermedizin, Hygiene“, „Grundlegende elektronische Bauteile“ und „Messen, Prüfen“ ganz weit oben.

 

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