Bestehende Hallen mit mobilen Fussbodenheizmatten wärmen

8. Juli 2014

 

Wir leben in einer Zeit massiver Klimaveränderungen und müssen dringend C02 einsparen, insbesondere auch bei der Beheizung bestehender Gebäude jeder Art. Im Neubaubereich von Gebäuden gibt es für die Heizungen viele ausgereifte Technologien, die eine umweltschonende Beheizung der garantieren. Der riesengroße Bereich der Bestandsbauten jedoch, insbesondere die gewerblich genutzten Gebäude, ist ein Problem bei der […]


 

Wir leben in einer Zeit massiver Klimaveränderungen und müssen dringend C02 einsparen, insbesondere auch bei der Beheizung bestehender Gebäude jeder Art. Im Neubaubereich von Gebäuden gibt es für die Heizungen viele ausgereifte Technologien, die eine umweltschonende Beheizung der garantieren. Der riesengroße Bereich der Bestandsbauten jedoch, insbesondere die gewerblich genutzten Gebäude, ist ein Problem bei der wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Beheizung.

Um die thermische Sonnenenergie so effektiv wie möglich zu nutzen (direkt eingespeist oder als Quelle für Wärmepumpen jeder Art ) müssen die Vorlauf-Temperaturen der Heizkörper bzw. Heizflächen so gering wie möglich sein. Das bedingt große Niedrig-Temperatur (NT) – Heizflächen an Wänden, Decken und/oder auf dem Fußboden.

In der Praxis stehen aber besonders in gewerblich genutzten Gebäuden, z.B. bei Hallen, Kfz.-Werkstätten, Schlossereien usw. nur selten die Decken als große Heizfläche zur Verfügung (Laufkatzen, Hebeeinrichtungen, Kräne, Rohre, Kanäle usw. oder sie sind zu hoch für NT-Wärmestrahlung ) und die Wände sind meistens voll belegt mit Maschinen , Schränken , Tafeln , Fenstern usw.  Die beste wirtschaftliche und gesundheitliche Lösung (Wohlbefinden durch warme Füsse , fast keine Staubaufwirbelung im Vergleich zu Luftanlagen ) wäre die Fußböden zu beheizen, damit die Arbeitsplätze direkt erwärmt werden und nicht die Hallenluft , die weitgehend nutzlos nach oben steigt.

Die innovative Lösung sind die Mobilen Fußboden-Heizmatten (MFH), die mit nur 13 mm Höhe auf jeden nur halbwegs ebenen Fußboden gelegt werden können und somit großflächig und gezielt an die Arbeitsplätze die NT-Heizwärme liefern.

Durch angefräste oder angepresste materialgleiche Anfahrschrägen können alle Hubwagen, Gabelstapler , LKW usw. auch mit schwersten Lasten diese Heizmatten befahren.

Somit wird es möglich an den Sonnentagen in der Heizperiode die Solar-Energie von thermischen Kollektoren direkt in die Fußbodenheizung einzukoppeln und für Stunden zu speichern.
An Wolkentagen mit sehr wenig diffuser Strahlung oder in den Nächten liefern Wärmepumpen jeder Ausführung oder sonstige vorhandene Quellen mehr oder weniger kostengünstig und umweltfreundlich die noch fehlende NT-Heizenergie.

Somit wird eine wirtschaftliche, gesundheitsfördernde und umweltschonende Beheizung von bestehenden Gebäuden, insbesondere auch Hallen, möglich.

Durch schrittweises Vorgehen kann z.B . zunächst nur 1 Bereich mit geringen  Kosten umgerüstet werden durch Parallel-Anschluß an die bisherigen 55° bis 70° heißen Rohre etwa an Heizkörpern oder an Luft-Heizgebläsen. Das schafft Vertrauen durch konkrete Erfolgserlebnisse.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch Recycling vorhandener Kabel-Kunststoffe diese Materialien einer weiteren sinnvollen Nutzung zugeführt werden, also kein erneuter Ressourcen-Verbrauch stattfindet .

Quelle: DI Karl Heinz Hirichs Ingenieurbüro für alternative Energietechnik

MFH Matten Ingeneurbüro DI Karl-Heinz Hinrichs

 

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