ANDRITZ-GRUPPE: erfreuliche Geschäftsentwicklung 2011

1. März 2012

 

 

Graz, 1. März 2012. Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ verzeichnete im Geschäftsjahr 2011 eine sehr zufriedenstellende Geschäftsentwicklung: Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erreichten Rekordwerte.

Der Umsatz betrug 4.596,0 MEUR (+29,3% vs. 2010: 3.553,8 MEUR). Dies ist v. a. auf den Geschäftsbereich PULP & PAPER zurückzuführen, der den Umsatz um 67,9% auf 1.855,9 MEUR steigerte (2010: 1.105,3 MEUR). Zuwächse verzeichneten auch die Geschäftsbereiche HYDRO, SEPARATION und METALS.

Der Auftragseingang der Gruppe erhöhte sich auf 5.706,9 MEUR (+38,1% vs. 2010: 4.131,9 MEUR). Hauptgrund für diesen starken Anstieg war der Erhalt von drei Großaufträgen in den Geschäftsbereichen PULP & PAPER sowie HYDRO.

Der Auftragsstand per Ende 2011 erreichte 6.683,1 MEUR (+26,3% vs. 31. Dezember 2010: 5.290,9 MEUR).

Das EBITA stieg im Jahresvergleich im Gleichschritt mit dem Umsatz um 28,7% auf 331,5 MEUR an (2010: 257,6 MEUR). Damit war die EBITA-Marge mit 7,2% gegenüber dem Vorjahresvergleichswert unverändert (2010: 7,2%).

Das Konzern-Ergebnis der Gruppe (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) betrug 230,7 MEUR (2010: 179,6 MEUR).

Die Bilanzstruktur per 31. Dezember 2011 war unverändert solide: Die Eigenkapitalquote betrug 20,6% (31. Dezember 2010: 19,7%). Die Bruttoliquidität (flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen) betrug 1.814,5 MEUR (31. Dezember 2010: 1.594,7 MEUR), die Nettoliquidität (Bruttoliquidität plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) lag mit 1.400,6 MEUR ebenfalls deutlich über dem Vorjahresvergleichswert (31. Dezember 2010: 1.177,0 MEUR).

Bei der kommenden Hauptversammlung wird der Vorstand für das Geschäftsjahr 2011 eine Erhöhung der Dividende auf 2,20 EUR je Aktie vorschlagen (2010: 1,70 EUR). Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von knapp 50%.

Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG, über die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2012: „Trotz der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehen wir – abgesehen von einzelnen, schwer vorhersagbaren Großprojekten – aktuell in den von uns bedienten Märkten insgesamt eine solide Projektaktivität.“ Ausgehend von diesen Erwartungen und dem hohen Auftragsstand erwartet die ANDRITZ-GRUPPE für 2012 im Vergleich zu 2011 einen Anstieg des Umsatzes und des Konzern- Ergebnisses.

Quelle: ANDRITZ AG / Presseaussendung 1.3.2012

 

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