Algen – eine zukünftige erneuerbare Energiequelle?

8. November 2013

 

Algen – eine zukünftige erneuerbare Energiequelle?Diese Frage beschäftigt Spezialisten des österreichischen Kompetenzzentrums BIOENERGY 2020+ seit einigen Jahren. In unterschiedlichen Projekten wurde unter anderem der zukünftige Beitrag von Algen zur Erreichung der österreichischen Energie- und Klimaziele geprüft. Bei der Suche nach neuen Rohstoffen für Bioenergie sind wasserbasierte Kultivierungssysteme weltweit in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, da […]


 

Algen – eine zukünftige erneuerbare Energiequelle?

Diese Frage beschäftigt Spezialisten des österreichischen Kompetenzzentrums BIOENERGY 2020+ seit einigen Jahren. In unterschiedlichen Projekten wurde unter anderem der zukünftige Beitrag von Algen zur Erreichung der österreichischen Energie- und Klimaziele geprüft.

Bei der Suche nach neuen Rohstoffen für Bioenergie sind wasserbasierte Kultivierungssysteme weltweit in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, da diese hohe Biomasseerträge liefern und zudem für die Kultivierung von Algen und anderen Wasserpflanzen landwirtschaftlich uninteressante Flächen genutzt werden können, sodass dadurch keine Konkurrenz mit der Lebensmittelproduktion besteht.

BIOENERGY 2020+ – das österreichische Kompetenzzentrum für Energie aus Biomasse betreibt seit 2010 Forschung im Bereich Mikroalgen, wobei in mehreren Projekten verschiedene Fragestellungen betrachtet werden:

– Können mit Hilfe von Mikroalgen Systeme zur kombinierten Abwasserreinigung und    Biomasseproduktion in Österreich aufgebaut werden? 
– Ist es möglich aus den Nährstoffen im Abwasser Mikroalgen zur Verwendung als Rohstoff und Energieträger zu kultivieren?

BIOENERGY 2020+, mit Firmensitz in Graz, Standorten in Wieselburg und Güssing, sowie Forschungsstätten in Pinkafeld und Tulln forscht in fast allen Bereichen rund um Energie aus Biomasse. Arbeitsgruppen aus Wieselburg und Tulln beschäftigen sich intensiv mit Forschungs- und Vernetzungstätigkeiten im Bereich Mikroalgen und schaffen dadurch eine Basis für deren Entwicklung als innovativer biogener Rohstoff.

Kontakt:
Mag. Claudia Peternell, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0316/873-9207, claudia.peternell@bioenergy2020.eu., Inffeldgasse 21 b 8010 Graz, http://www.bioenergy2020.eu/.

Algen in Schüttelkolben

 

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