3,2 Mio. Euro Förderung für flexible Photovoltaik

29. Dezember 2014

 

Die Entwicklung einer völlig neuartigen Technologie zur Herstellung von flexiblen Photovoltaikfolien ist das Ziel des Forschungsprojektes „print.PV“. Gefördert wird es mit knapp 3,2 Mio. Euro vom Klima- und Energiefonds.In seinem Energieforschungsprogramm fördert der Klimafonds gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation (bmvit) die Entwicklung innovativer Energietechnologien in Österreich mit dem Ziel, erneuerbare Energien […]


 

Die Entwicklung einer völlig neuartigen Technologie zur Herstellung von flexiblen Photovoltaikfolien ist das Ziel des Forschungsprojektes „print.PV“. Gefördert wird es mit knapp 3,2 Mio. Euro vom Klima- und Energiefonds.

In seinem Energieforschungsprogramm fördert der Klimafonds gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation (bmvit) die Entwicklung innovativer Energietechnologien in Österreich mit dem Ziel, erneuerbare Energien sicherer, nachhaltiger und leistbarer zu machen.

„Die Förderung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung dieser hoch wettbewerbsfähigen Technologie. Mit erfolgreicher Realisierung wird es mittelfristig gelingen, Photovoltaikmodule auf einem global wettbewerbsfähigen Niveau in Österreich zu produzieren“, ist Axel Neisser, technischer Geschäftsführer von crystalsol, überzeugt.

Grundlage für das Forschungsprojekt „print.PV“ bilden hochproduktive, kostensparende Lösungen aus der Druckindustrie, die mit der bereits patentierten Photovoltaikfolie von crystalsol signifikante Produktvorteile ergeben. Die Hochskalierung der Technologie erfolgt dabei im Rahmen einer Produktionspartnerschaft mit der Forster Verkehrs- und Werbetechnik GmbH.

Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer Drucktechnologie für flexible Photovoltaikfolien mit Bandgeschwindigkeiten von bis zu 40m/min.
Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds: „Österreichische Photovoltaiktechnologie ist am Weltmarkt gefragt, auch in Österreich sehen wir noch großes Ausbaupotenzial. Mit unserem Energieforschungsprogramm konnten wir in diesem Bereich bereits 44 konkrete Projekte mit rund 25 Mio. Euro unterstützen.“

Gebündelte Photovoltaik-Kompetenz
Das Konsortium von „print.PV“ vereint einerseits die Industriepartner crystalsol und Forster anderseits einige der namhaftesten österreichischer Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Polymerchemie, gedruckter Elektronik, Photonik und der Dünnschichttechnologie wie das Polymer Competence Center Leoben, das NanoTecCenter Weiz, die Joanneum Research Forschungsgesellschaft und das AIT Austrian Institute of Technology.

In enger Zusammenarbeit mit den Experten aus Material- und Prozessentwicklung soll das Konzept innerhalb der nächsten 3 Jahre vom ersten Proof-of-concept bis zur Validierung in realistischer Umgebung voranschreiten.

Nähere Informationen

Quelle: Polymer Competence Center Leoben

 

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