Schrott24 recycelt Atomkraftwerksteile

Schrott24 ist die größte europäische Online-Plattform für den Handel von Altmetallen und auf die Verwertung von Altmetallen aus der Industrieproduktion spezialisiert. Nun recycelt das Unternehmen Teile des stillgelegten Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich. Die Komponenten werden dabei in Einzelteile zerlegt, Behaftungen aus Kunststoff und anderen nicht metallischen Materialien entfernt und die Metalle sortenrein voneinander getrennt. Schließlich werden die rund 1.500 Tonnen Stahl und Kupfer in Recyclingwerken eingeschmolzen und somit wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt.

10 neue Green Tech Forschungsprojekte

Das Land Steiermark und der Klimaschutzfonds der Stadt Graz investieren gemeinsam 3,5 Millionen € in die Unterstützung von Forschungsprojekten im Zuge der Ausschreibung „Green Tech 100 – 1 Earth, 0 Carbon, 0 Waste“. 10 Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen von Kunststoff- und Batterie-Recycling, Kreislaufwirtschaft und KI-gestützter Abfallaufbereitung über Brennstoffzellenfertigung und organische Photovoltaik bis hin zu smarten Energy Services und Hybrid-Solarzellenbatterien wurden beschlossen.

Brandsichere Produktion von Ersatzbrennstoffen

Das Lindner Feuer-Präventionssystem (FPS) ermöglicht ein aktives Vorbeugen von Bränden durch beschädigte Akkus in der Ersatzbrennstoffproduktion durch Erkennung von überhitzten Partikeln im Materialstrom. Eines der ersten Unternehmen, in welchen das Feuer-Präventionssystem zum Einsatz kam, ist die Mayer Recycling GmbH in der Obersteiermark. Die Montanuniversität Leoben baut dazu mit dem Green Tech Cluster ein Innovationsnetzwerk Brandschutz für Unternehmen aus dem Bereich Abfallwirtschaft, Entsorgung und Recycling auf.

Solare Großanlage für Mürzzuschlag

Die zweitgrößte Solarthermieanlage Österreichs wurde in Mürzzuschlag eröffnet. Die vom Grazer Solar-Pionier SOLID Solar Energy Systems für die Stadtwerke Mürzzuschlag geplante und errichtete Anlage, speist in das örtliche Fernwärmenetz ein und versorgt damit knapp 300 Wohnungen mit Wärme aus der Sonne. In den Sommermonaten wird die in Mürzzuschlag benötigte Wärme künftig zur Gänze solar erzeugt. Das vom Klima- und Energiefonds unterstützte Projekt liefert damit einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer ökologischen Wärmewende.